Regensburg

Unfall auf A3 mit vier Toten: Polizei nennt weitere Details

22.06.2021 | Stand 23.06.2021, 13:38 Uhr

Ein Auto ist am Dienstag auf der A3 bei Regensburg auf einen Lkw aufgefahren. Alle vier Insassen des Wagens kamen dabei ums Leben. −Foto: dpa

Nach dem schweren Verkehrsunfall mit vier Toten auf der A3 bei Regensburg hat die Polizei am Dienstagabend weitere Details bekannt gegeben.



Demnach herrschte nach derzeitigen Erkenntnissen im Bereich der Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Neutraubling und Regensburg-Ost (Fahrtrichtung Nürnberg) am Vormittag stockender beziehungsweise zähfließender Verkehr. „Ein 5er BMW mit deutscher Zulassung fuhr dabei aus noch unbekannten Gründen und vermutlich ungebremst auf den Sattelauflieger eines LKW mit ungarischer Zulassung auf“, teilte die Polizei mit.







Alle vier Fahrzeuginsassen des Autos erlitten bei dem Unfall tödliche Verletzungen und verstarben noch an der Unfallstelle. „Es handelt sich um vier Männer im Alter von 27, 31,32 und 44 Jahren. Alle haben die serbische Staatsangehörigkeit“, so ein Polizeisprecher. Weitere Ermittlungen zu den Personen laufen zur Stunde. Der BMW wurde komplett zerstört.





Lkw-Fahrer erlitt einen Schock



Der 41-jährige Fahrer des Lkw, ein ungarischer Staatsangehöriger, wurde zwar körperlich nicht verletzt. Er erlitt jedoch einen Schock und wurde vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Die Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt.

Die Ermittlungen zu dem Unfallgeschehen werden von der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt, die ebenfalls vor Ort war. Mehrere Rettungskräfte und umliegende Feuerwehren waren im Einsatz. Zwei Rettungshubschrauber landeten an der Unfallstelle. Zur Klärung der Unfallursache wurden Unfallgutachter hinzugezogen. Die Autobahnmeisterei unterstützte bei den Sperr- und Reinigungsmaßnahmen. Auch ein Seelsorger fand sich an der Unfallstelle ein.

Die Autobahn in Richtung Regensburg war bis etwa 15 Uhr total gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Rosenhof während der Unfallaufnahme abgeleitet, wodurch es an den Ausweichrouten zu Verkehrsbehinderungen kam. Die Polizei regelte deshalb den Verkehr.
Der gesamte Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

− ce