Bund sieht Freistaat in Verantwortung

Starkregen im Juni: Landshuter kämpfen weiter um Fluthilfen

Mittel bislang nur für Hochwasserkatastrophen im Juli

25.08.2021 | Stand 25.08.2021, 6:25 Uhr

Auch im Landkreis Landshut hatte das Hochwasser massive Schäden zur Folge. −F.: FFW Landshut

Von Corinna Mühlehner

Die Landshuter Politiker wollen in Sachen Hochwasser-Soforthilfen nicht einfach kleinbeigeben.

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Bereits Ende Juli hatte sich der Bund bereiterklärt, die Länder bei der Bewältigung der Flut-Folgen zu unterstützen - allerdings nur bei Katastrophen, die im Juli stattgefunden haben. Landkreise, die im Juni betroffen waren, gehen bislang leer aus. Das stößt allen voran dem Landshuter Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) sauer auf.

Auf Anfrage der PNP teilt eine Sprecherin des Bundesfinanzamts allerdings mit, die Aufgaben in Katastrophenschutz und -hilfe fielen grundsätzlich den Ländern zu. MdL Helmut Radlmeier sagt jedoch, die Sache sei noch nicht geklärt. Die Haltung vom Bund kann er nicht nachvollziehen. „Ich habe vom Leiter des Wasserwirtschaftsamts die Aussage, dass es sich auch in Landshut um ein hundertjähriges Hochwasserereignis gehandelt hat“, sagt er. Diese Mitteilung liegt auch der PNP vor.

 

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