Pfeffenhausen

Für Niederbayern rückt Zukunft als Wasserstoff-Modellregion näher

16.04.2021 | Stand 16.04.2021, 13:55 Uhr

Auf diesem Areal bei Pfeffenhausen im Landkreis Landshut könnte das Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff entstehen. Foto: Michael Wensauer

Niederbayern besitzt gute Chancen, der Zukunft als grüne Wasserstoff-Modellregion näher zu rücken. Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.

Von Ernst Fuchs

Pfeffenhausen. Nach Informationen der Passauer Neuen Presse stehen erste Ergebnisse des Wettbewerbs zur Standortwahl eines Technologie- und Innovationszentrums „Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen“ fest. In den kommenden Wochen geht es in die entscheidende letzte Runde. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung fallen. Im Rahmen der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung geht es nach PNP-Informationen um einen zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag, die Rede ist von 100 Millionen Euro, für das Projekt in Pfeffenhausen im Landkreis Landshut. Experten rechnen dabei mit einer Hebelwirkung dieser Investition um etwa das Zehnfache.

Viele Projekte in Deutschland haben sich beworben. Nur einige wenige kommen zum Zug. Nach PNP-Informationen rechnen Insider fest damit, dass Pfeffenhausen in die Endrunde einziehen wird. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) treibt schon länger die Entwicklung einer Wasserstoffregion Niederbayern voran. Auf PNP-Anfrage gab er sich aber zugeknöpft: „Wir sind in einem breit angelegten Auswahl- und Bewertungsprozess. Wir werden bald die Entscheidung treffen für den nächsten Schritt. Aber nur soviel: Wir haben sehr gute Projekte.“