Inzidenz über 35

3G: In diesen Kreisen in der Region gelten die neuen Corona-Regeln

23.08.2021 | Stand 24.08.2021, 11:20 Uhr

Eine Tafel mit der Aufschrift „Zutritt nach 3G-Regel: Geimpft, Getestet, Genesen“ steht vor einem Wirtshaus. Gemäß einer Vereinbarung von Bund und Ländern schreiben die Bundesländer die 3G-Regel unter anderem für Restaurants vor. −Foto: Sven Hoppe/dpa

Von Teresa Kaiser

Seit Montag, 23. August, hat Bayern neue Corona-Regeln: Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 35 gilt nun das 3G-Prinzip. Diese Landkreise und Städte in der Region sind bereits davon betroffen.

Die genauen Regelungen in Bayern können Sie hier nachlesen.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 35 gilt in Innenbereichen nun größtenteils die 3G-Regel. In Bayern lag diese Grenze bislang bei 50. 3G steht für getestet, genesen und geimpft. Das heißt, alle Ungeimpften und Nicht-Genesenen müssen in bestimmten Bereichen einen negativen Corona-Test vorweisen. Ein Überblick in der Region (Stand: Dienstag, 24. August):



NIEDERBAYERN

Der Landkreis Regen liegt seit 11. August über einer Inzidenz von 35, deshalb greift dort seit Montag die neue 3G-Regel, teilt das Landratsamt mit.

Im Landkreis Rottal-Inn ist die Inzidenz im Laufe des Wochenendes deutlich über 35 gestiegen und somit gelten dort seit Dienstag, 24. August, die 3G-Regeln. Weil die Inzidenz dort nun auch den dritten Tag in Folge über 50 liegt, greifen im Rottal ab Donnerstag, 26. August, noch schärfere Corona-Regeln.

Deutlich über einem Wert von 35 liegt der Landkreis Dingolfing-Landau schon lange, das Landratsamt gibt hier einen Überblick über die geltenden Maßnahmen.

Auch im Landkreis Deggendorf gilt die 3G-Regel bereits seit Montag, informiert eine Sprecherin des Landratsamts am Dienstag auf PNP-Nachfrage. Der Landkreis lag seit 15. August nur an zwei Tagen unter einer Inzidenz von 35.

Die Stadt Straubing hat bereits am Sonntag drei Tage in Folge den Inzidenzwert von 35 überschritten. Damit gelten seit Dienstag, 24. August, die neuen 3G-Regeln.

3G ist am Montag auch in der Stadt Landshut in Kraft getreten, nachdem dieser Grenzwert dort bereits am Samstag zum dritten Mal in Folge überschritten wurde.

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OBERBAYERN

Im Landkreis Altötting hat das Landratsamt am Samstag bereits angekündigt, dass ab Montag die neuen Corona-Regeln bei einer Inzidenz über 35 gelten. Schon am Dienstag sind aber noch strengere Regeln in Kraft getreten - dann nämlich war die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50.

Auch die Inzidenz im Landkreis Traunstein liegt seit Donnerstag über 35. Seit Dienstag, 24. August, gelten dort auch die zusätzlichen Regelungen, informiert das Landratsamt am Montag.

Der Landkreis Berchtesgadener Land hat am Samstag den fünften Tag in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 überschritten. Damit gelten seit Montag auch die ergänzten Regelungen ab einer Inzidenz von 35.

Die Stadt Rosenheim hat seit mehreren Tagen die höchste Inzidenz in Bayern. Die Infektionszahlen sind dort schlagartig angestiegen - hier gelten neben 3G bereits strengere Corona-Regeln, wie das Landratsamt auf seiner Internetseite mitteilt.

Am Montag trat die Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auch im Landkreis Mühldorf in Kraft, da der Landkreis bereits seit längerem über der Inzidenzmarke 35 liegt, so das Landratsamt.

OBERPFALZ

In der Stadt Regensburg liegt die Inzidenz bereits seit 12. August durchgehend über einem Wert von 35. Dort sind am Dienstag noch strengere Regeln in Kraft getreten, da die Inzidenz 50 bereits an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde.


Die Übersicht basiert auf den Zahlen, die das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat und auf Pressemitteilungen der Landratsämter. Auf eine Anfrage beim Bayerischen Gesundheitsministerium hat die PNP bislang keine Antwort erhalten.