Aktueller Wert bei 95,9

Inzidenz im Landkreis Straubing erstmals wieder unter 100

19.05.2021 | Stand 19.05.2021, 14:43 Uhr

−Symbolfoto: dpa

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 95,9 (RKI, Stand Mittwoch, 0 Uhr) unterschreitet der Landkreis Straubing-Bogen erstmals wieder den Wert von 100. Auswirkungen hat dies vorerst aber noch nicht.



19 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 meldet das Landratsamt Straubing-Bogen. Auswirkungen in Form von weiteren Erleichterungen hat das Unterschreiten des Wertes von 100 aber frühestens im Laufe der kommenden Woche nach sieben Tagen, wenn bis dahin der Wert stabil unter 100 bleibt. Ob dies der Fall sein wird und wann es dementsprechend Lockerungen geben wird, wird die Kreisverwaltungsbehörde bekannt geben.


In den Landkreis-Kliniken befinden sich vier Personen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in Behandlung auf den Intensivstationen.


Erstimpfungen bis Ende Juni kaum möglich



Die Gesamtzahl der Impfungen in Stadt und Landkreis Straubing liegt mittlerweile bei rund 80.000, wie das Landratsamt informiert. Diese teilen sich auf in knapp 62.000 Erst- und über 17.500 Zweitimpfungen.

Während die Zweitimpfungen nun deutlich voranschreiten, stockt es hingegen bei den Erstimpfungen. Laut Landratsamt ist von Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums angekündigt, dass der Fokus in den Impfzentren bis Ende Juni auf den Zweitimpfungen liege und es mindestens in den nächsten drei Wochen so gut wie keine Impfstoffe für weitere Erstimpfungen geben werde. Auch von Seiten des Landkreises Straubing-Bogen nimmt man dies angesichts des immer wieder angekündigten Impfturbos mit Verwunderung zur Kenntnis.



Die Folge sind weitere Wartezeiten auf Impftermine. Dies liegt jedoch weder in der Verantwortung des Landkreises noch des Impfzentrums. „Egal, ob man Priorisierungen aufhebt oder Impfungen in Arztpraxen stattfinden – entscheidend für den Fortgang des Impffortschrittes war und ist die Verfügbarkeit des Impfstoffes. Dies hat jedoch nichts mit den einzelnen Kreisverwaltungsbehörden oder Impfzentren zu tun“, so Landrat Josef Laumer.

− nis