Hohe Nachfrage

Corona-Impfungen: Stadt Landshut stockt Kapazitäten deutlich auf

25.11.2021 | Stand 25.11.2021, 16:53 Uhr

Die Aufbauarbeiten in der Halle auf dem Messegelände sind weit fortgeschritten: Am 1. Dezember kehrt das städtische Impfzentrum an seinen bewährten Standort zurück. −Foto: Stadt Landshut

Die Stadt Landshut erweitert ihre Kapazitäten für Corona-Impfungen deutlich. Zum Mittwoch, 1. Dezember, wird dafür der Standort in der Halle auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße reaktiviert.

Wie die Stadt informiert, sind die Aufbauarbeiten bereits weit fortgeschritten. Auch die Personalressourcen werden sukzessive erhöht, sagt Thomas Schindler, der das Impfzentrum leitet. Dadurch sei es zudem möglich, verlängerte Öffnungszeiten anzubieten: „Interessierte können sich ab 1. Dezember im Impfzentrum auf dem Messegelände ohne Terminvereinbarung zwischen 9 und 22 Uhr impfen lassen.“


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„Die Impfungen bieten jedem und jeder Einzelnen zuverlässig hohen Schutz vor einem schweren Verlauf der Erkrankung. Sie sind aber auch der Schlüssel dafür, weitere Infektionswellen und damit eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu verhindern“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. „Eine hohe Impfquote ist daher die Voraussetzung, um die ersehnte Rückkehr in ein normales Alltagsleben zu ermöglichen. Deshalb stocken wir die Kapazitäten unseres Impfzentrums kurzfristig nochmals deutlich auf.“

Anregungen aus der Bürgerschaft

Ergänzend steht – künftig aber nur noch als zentrumsnahe Filiale – weiterhin dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr (Montag Ruhetag) die Impfstation im Dultwachgebäude auf der Ringelstecherwiese zur Verfügung. Dort ist das Impfzentrum seit Oktober untergebracht. „In dieser Außenstelle werden wir dann ab 1. Dezember nur noch mit festen Terminen arbeiten“, so Schindler.

Damit greife man entsprechende Anregungen aus der Bürgerschaft auf. „Wenn wir, wie bisher, auf eine vorherige Anmeldung und Terminvereinbarung verzichten, ermöglichen wir maximale Flexibilität insbesondere auch für Kurzentschlossene. Dieses System wollen wir daher grundsätzlich beibehalten“, so Schindler. Andererseits könne es bei starker Auslastung der Impfeinrichtungen eben auch zu längeren Warteschlangen kommen. „Wer lieber einen festen Termin buchen möchte, kann das deswegen künftig ebenfalls tun – aber eben nur für die Station im Dultwachgebäude.“

Wartezeiten aufgrund hoher Nachfrage

Allerdings sei aufgrund der hohen Nachfrage nach Erst- und Auffrischungsimpfungen dort aktuellen Schätzungen zufolge mit Wartefristen von einigen Tagen oder gar Wochen zu rechnen. Anmeldungen sind ab sofort und ausschließlich für die Impfstation Grieserwiese über das System BayIMCO unter der Adresse www.impfzentren.bayern möglich. Telefonische Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen erst ab der kommenden Woche entgegengenommen werden, heißt es.

Durch die Reaktivierung des Standorts auf dem Messegelände werden sich die kommunalen Impfkapazitäten der Stadt Landshut ab 1. Dezember in etwa verdreifachen. „Im Impfzentrum auf dem Messegelände werden wir täglich mindestens 1500 Impfungen vornehmen können. Dazu kommen bis zu 500 Impfungen pro Tag in der Außenstelle Ringelstecherwiese und die Impfungen, die unsere mobilen Teams verabreichen“, sagt Schindler. „Pro Woche wären damit insgesamt rund 14.000 Impfungen möglich – immer vorausgesetzt, dass wir auch ausreichend Impfstoff erhalten.“

PCR- und Schnelltestangebot ebenfalls erhöht

Neben den Impfkapazitäten weitet die Stadt Landshut bereits ab nächster Woche auch ihr Testangebot erheblich aus. Dafür werden, ebenfalls auf dem Messegelände, ab Montag, 29 November, eine PCR-Teststation mit zwei Testspuren sowie ab Freitag, 3. Dezember, eine Antigen-Schnellteststation mit ebenfalls zwei Testspuren eingerichtet.

PCR-Tests werden ab dann täglich, auch an Wochenenden, von 9 bis 16 Uhr ausschließlich in der Station auf dem Messegelände möglich sein, der Standort Grieserwiese wird dafür geschlossen. Ohne weitere Voraussetzungen zu einem kostenlosen PCR-Test berechtigt sind unter anderem Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, Schwangere und Stillende sowie Schüler, die im Rahmen der Schultestungen ein positives Testergebnis erhalten. Alle anderen Personen benötigen eine Überweisung des Staatlichen Gesundheitsamts. Außerdem ist in jedem Fall eine vorherige Terminvereinbarung nötig.

− tka