Vilsbiburg

Autohaus Ostermaier erzielt Rekordgewinn - Hohe Ziele

25.08.2021 | Stand 25.08.2021, 14:50 Uhr

Klaus Schroff (Geschäftsführer) und Michael Ostermaier (Vorsitzender des Beirats) (v.l.) −Foto: Ostermaier

Bei der Jahrespressekonferenz in Vilsbiburg (Landkreis Landshut) stellte die Ostermaier-Gruppe kürzlich aktuelle Zahlen sowie ihre Zukunftspläne in der Region vor.

Im Rahmen der „strategischen Ausrichtung bis ins Jahr 2025“ wurden unter anderem Klaus Schroff, der bisherige Geschäftsführer des Familienunternehmens für weitere Jahre engagiert. Außerdem ist der Neubau eines zentralen Karosserie- und Lackzentrums am Standort Vilsbiburg geplant.

Nach „schwierigen Jahren“ den „Turn-Around“ geschafft

„Nach schwierigen Jahren konnten wir bereits 2019 den Turn-Around vollziehen und haben es 2020 geschafft, ein hervorragendes Ergebnis hinzulegen“, berichtete Schroff. Knapp 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an sieben Standorten tätig. Im Vergleich zu 2018 ist die Anzahl der verkauften Fahrzeuge 2019 und 2020 gestiegen, bis sie im Ergebnis des letzten Geschäftsjahres bei 8700 Stück lag. Als Erfolgstreiber nannte Schroff die Stabilisierung des Servicegeschäftes und das starke Gebrauchtwagengeschäft.

Auch im Hintergrund sei durch die Einführung des Markenmanagements sowie den professionellen Aufbau des Marketing und digitalen Vertriebes und die Investition in eine neue Serverlandschaft einiges bewirkt. „Zudem war und ist das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerordentlich. Jeder einzelne war zu einhundert Prozent für die Auto-Familie da und trotzte den Einflüssen der Pandemie“, berichtete Schroff stolz. Schlussendlich habe ein Rekordgewinn von 2 Millionen Euro mit einem Gesamtumsatz von knapp 200 Millionen Euro erwirtschaftet werden können.

Das plant die Ostermaier-Gruppe für die Zukunft

Auch im ersten Halbjahr sei man bislang „deutlich über den Planzahlen“, so Schroff optimistisch: „Wir sehen uns in einer guten Entwicklung.“ Dennoch sei keine Zeit zum Zurücklehnen. Schroff skizzierte deutlich seine Ziele für die „Strategie 2025“: Es gelte, die Ostermaier-Gruppe zum führenden Mobilitätsdienstleister zu transformieren. „Wir möchten die Mobilität in Ostbayern mit lenken und für unsere Kunden der erste sowie kompetente Ansprechpartner sein.“

Über die eigene Mietwagengesellschaft RENT.OS würden alternative Mobilitätsangebote ausgebaut werden. Der Ausbau der bestehenden Ladeinfrastruktur werde forciert. Die Standorte in Mühldorf a. Inn und Waldkraiburg sollen künftig durch SEAT und ŠKODA Serviceverträge ein erweitertes Portfolio bieten können, so Schroff.

Neubau eines Karosserie- und Lackzentrums in Vilsbiburg

Auch für den Standort Vilsbiburg gibt es große Pläne: Hier will die Ostermaier-Gruppe über 3,5 Millionen Euro in den Neubau eines Karosserie- und Lackzentrums investieren. Das neue Gebäude werde auf dem bereits bestehenden Gelände des Gebrauchtwagenparks entstehen.

Michael Ostermaier beglückwünschte als Vorsitzender des Ostermaier-Beirats zusammen mit Veronika und Max-Xaver Ostermaier die komplette Auto-Familie: „Was ihr in dieser schwierigen Zeit leistet macht uns einfach nur unglaublich stolz!“ Zudem enthüllte er die letzte große strategische Entscheidung: Klaus Schroff bleibt der Auto-Familie bis 2025 als Geschäftsführer erhalten. „Sowohl fachlich als auch menschlich ist er ein Glücksgriff für uns. Wir, und damit meine ich die komplette Auto-Familie, freuen uns auf die kommenden Jahre.“

− vb