Warten auf Lieferungen

Chip-Mangel: BMW-Werk Dingolfing stellt auf Einschichtbetrieb um

08.06.2021 | Stand 08.06.2021, 18:21 Uhr

Im Dingolfinger BMW-Werk wird wegen des weltweiten Eletronik-Chipmangels die Produktion angepasst. −Foto: BMW Group

Weltweit haben vor allem Autobauer mit einem Mangel an Elektronik-Chips zu kämpfen. Nun muss auch das BMW-Werk in Dingolfing seine Produktion anpassen.

Erst Ende April legte BMW in seinem Regensburger Werk eine zweitägige Zwangspause ein. So weit kommt es in Dingolfing zunächst noch nicht, aber eine Woche lang - vom 14. bis 18. Juni - werde die Fahrzeugproduktion auf einen Einschichtbetrieb umgestellt, heißt es in einer am Dienstag verschickten Pressemitteilung.



Die Auswirkungen durch den Mangel an Halbleiterkomponenten wolle das BMW-Werk so gering wie möglich halten. „Das Volumen, das durch die Anpassung nicht produziert werden kann, versuchen wir im Verlauf des Jahres aufzuholen“, teilte BMW mit. Der für Anfang Juli geplante Anlauf des BMW iX werde hierdurch nicht beeinträchtigt.

BMW erklärt weiter: „Wir haben das benötigte Volumen an Halbleitern für 2021 fristgerecht bestellt und erwarten, dass unsere Lieferanten entsprechend der Bestellungen vertragsgerecht liefern.“ Man sei in einem ständigen Austausch mit den Lieferanten. „Unser Ziel ist es, die Versorgung unserer Werke sicherzustellen.“

− cav