14.01.2020, 08:41 Uhr

Chinaseuche 40 tote Kaninchen auch im Westen von Landshut

Foto: dlpohl/123rf.com (Foto: dlpohl/123rf.com)Foto: dlpohl/123rf.com (Foto: dlpohl/123rf.com)

Grassiert jetzt auch in Landshut die Chinaseuche? Am Wochenende wurden am Stadtrand in der Nähe von Altdorf, nahe der A92-Ausfahrt Landshut West, von Spaziergängern weitere tote Tiere gefunden.

LANDSHUT Die Sprecherin des Landratsamtes Landshut, Carina Weinzierl, bestätigte den Fund und sprach von „circa 40 weiteren toten Tieren“. Die Kaninchen wären eingesammelt worden. „Zwei von ihnen werden jetzt vom Landesgesundheitsamt untersucht.“ Ob es sich auch hier um eine Variante der Chinaseuche, RHD oder RHD2 handelt, wäre noch unklar.

Denkbar wäre aber durchaus, dass sich die Krankheit weiter ausgebreitet hat. Seit November waren im Bereich des Kernkraftwerks in Niederaichbach, wo es eine ungewöhnlich hohe Kaninchen-Population gab, ebenfalls rund 40 tote Tiere gefunden worden, die nachweislich an der Chinaseuche verendet sind. Möglich wäre, dass sich die Seuche von hier aus auch in Richtung Landshut ausgebreitet habe, so Weinzierl. „Das wäre nicht ungewöhnlich“, sagte die Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage.

Auf Menschen ist die Krankheit nicht übertragbar. Bei Kaninchen führt sie aber praktisch immer zum Tod. Besitzer von Kaninchen sollten ihre Tiere gegen die Seuche impfen lassen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich weiter verbreitet.


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