12.01.2020, 10:43 Uhr

Tödliche Chinaseuche Das Kaninchensterben beim KKI

Foto: dlpohl/123rf.com (Foto: dlpohl/123rf.com)Foto: dlpohl/123rf.com (Foto: dlpohl/123rf.com)

Welchen Zusammenhang es zwischen einem Kernkraftwerk und einer stattlichen Population an Wildkaninchen geben könnte, das ist selbst Experten nicht wirklich klar. Es scheint aber einen zu geben, jedenfalls im Landkreis Landshut. Im Umfeld des Kernkraftwerks bei Niederaichbach gibt es ungewöhnlich viele dieser putzigen Pelzohren. Oder besser: Es gab sie! Denn jetzt wird die außergewöhnliche hohe Population auf grausame Art und Weise dezimiert.

LANDKREIS LANDSHUT Losgegangen ist der Spuk im November letzten Jahres. Da fanden Mitarbeiter im Umfeld des Kernkraftwerks die ersten Kadaver. „Etwa 40 Tiere wurden bisher entdeckt“, bestätigt die Sprecherin des Landratsamtes, Carina Weinzierl. Weil immer mehr verendete Tiere auftauchten, hätten besorgte KKI-Beschäftigte das Veterinäramt in Landshut informiert, erzählt die Sprecherin der Behörde. Der Verdacht, dass die Tiere an der auf den Menschen übertragbaren Krankheit Tularämie, der Hasenpest, gestorben sein könnten, bestätigte sich zum Glück nicht.

Kostenlos hier weiterlesen.

(Foto: Schmid)

0 Kommentare