08.12.2018, 06:59 Uhr

Schaden im sechsstelligen Bereich Schwerer Unfall auf Autobahnbrücke – Paketzusteller crasht mit US-Militär-Truck

Der Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“ ist in Regensburg stationiert. Quelle: DRF Luftrettung (Foto: DRF Luftrettung)Der Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“ ist in Regensburg stationiert. Quelle: DRF Luftrettung (Foto: DRF Luftrettung)

Der Fahrer eines Paketzustelldienstes fuhr ungebremst auf der A 3, auf einen vor ihm fahrenden US-Armee-Truck auf. Beide Fahrzeuge durchbrachen die Mittelleitplanke und kollidierten auf der Gegenfahrbahn mit einem Sattelzug.

VELBURG Am Freitag, 7. Dezember, gegen 20 Uhr befuhr der Fahrer eines Paketzustelldienstes die Bundesautobahn A 3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Vor ihm fuhr ein US-Militär-Truck, besetzt mit zwei Soldaten. Aus bislang unbekannter Ursache fuhr der Fahrer eines Paketzustelldienstes auf der Krondorftalbrücke, ungebremst auf den vor ihm fahrenden US-Militär-Truck auf. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge durch die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierten dort mit einen Richtung Regensburg fahrenden Sattelzug.

Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall gegen die äußere Leitplanke geschleudert. Die Leitplanke bewahrte beide Fahrzeuge vor einem Absturz von der ca. 40 Meter hohen Brücke. Der Fahrer des Paketzustelldienstes wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mittels Rettungsspreitzer geborgen werden. Anschließend wurde er vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in die UNI-Klinik Regensburg eingeliefert. Die beiden US-Militärangehörigen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Der Gesamtschaden dürfte sich im unteren sechsstelligen Bereich bewegen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Regensburg musste von 20.05 Uhr bis zur Bergung der Fahrzeuge nach Mitternacht komplett gesperrt werden. Ebenso musste die linke Spur der Gegenfahrbahn gesperrt werden. Mit vor Ort waren noch die örtlichen Feuerwehren sowie der Rettungsdienst.