05.09.2019, 21:22 Uhr

Zwei Verletzte aufgefunden Polizeiliche Ermittlungen im Bereich des Skulpturenparks in Ingolstadt bringen Licht ins Dunkel

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen sowie der Auswertung von Videoaufzeichnungen handelte es sich bei einer Auseinandersetzung im Bereich des Skulpturenparks in Ingolstadt nicht um einen willkürlichen Angriff, sondern um eine milieubezogene Beziehungstat, bei der sich Täter und Opfer kannten.

INGOLSTADT Die später verletzte Frau konsumierte im Vorfeld mit mehreren Schwarzafrikanern auf dem Viktualienmarkt nicht unerheblich Alkohol. Zwei Somalier buhlten dabei offensichtlich um die Aufmerksamkeit der Ingolstädterin. In der Folge war es untereinander zu einer Auseinandersetzung im nahegelegenen Skulpturenpark gekommen. Eine gerichtsmedizinische Begutachtung führte zu dem Schluss, dass die Verletzungen ohne Verwendung von Waffen oder sonstigen gefährlichen Gegenständen verursacht wurden. Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Aktuell wird wegen einfacher Körperverletzung ermittelt.

Die 36-Jährige hatte, wie bereits berichtet, eine Nasenbeinfraktur erlitten. Aufgrund der Alkoholisierung und des Verletzungsbildes kann auch ein Sturzgeschehen ohne Fremdbeteiligung nicht ausgeschlossen werden. Der bewusstlos aufgefundene Somalier ist derweil auf dem Weg der Besserung. Er wird das Krankenhaus in Kürze verlassen können. Bleibende Schäden sind nicht zu befürchten.

Hier geht‘s zur Erstmeldung:

Zwei Schwerverletzte im Bereich des Skulpturenparks in Ingolstadt geben der Polizei Rätsel auf


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