04.09.2019, 09:57 Uhr

Ermittlungen Zwei Schwerverletzte im Bereich des Skulpturenparks in Ingolstadt geben der Polizei Rätsel auf

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Völlig im Dunkeln tappt die Polizei in Ingolstadt, was das Auffinden zweier schwer verletzter Personen betrifft, die am späten Montagabend, 2. September, 22.55 Uhr, im Skulpturenpark beziehungsweise in der Tränktorstraße aufgefunden wurden.

INGOLSTADT Zunächst wurde der Polizei eine verletzte Frau mitgeteilt, die unweit des Parks angetroffen wurde. Die stark alkoholisierte Ingolstädterin hatte eine stark blutende schwere Wunde auf dem Nasenrücken. In einer ersten Befragung gab sie lediglich an, geschlagen worden zu sein.

Während der Sachverhaltsaufnahme wurden die Beamten von einem Zeugen auf eine weitere Person aufmerksam gemacht, die regungslos im Park lag. Es handelte sich um einen bewusstlosen Somalier, der eine Kopfplatzwunde hatte. Die beiden Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde bei der Frau eine Nasenbeinfraktur diagnostiziert, während bei dem Somalier neben der Platzwunde Hirnblutungen festgestellt wurden. Erst nach einer ausführlichen Untersuchung konnten die Ärzte eine Lebensgefahr bei dem 36-Jährigen ausschließen. Eine Vernehmung des Mannes war bislang nicht möglich.

Aufgrund eines Zeugenhinweises konnten die Beamten im Rahmen einer sofort durchgeführten Nahbereichsfahndung zwei weitere Somalier im nahegelegenen Klenzepark festnehmen. Die Ermittlungen zu deren Tatverdacht stehen noch am Anfang. Die Festgenommenen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass zumindest die Nasenbeinfraktur bei der Frau durch einen Schlag mit einem Gegenstand verursacht wurde.


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