18.03.2020, 08:52 Uhr

Binnenschifffahrt 2019 in Bayern Straubing-Sand einer der umschlagstärksten Donau-Häfen

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Im Jahr 2019 erzielten die bayerischen Binnenhäfen mit 8,21 Millionen Tonnen Güterumschlag das beste Ergebnis der vergangenen fünf Jahre. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden gegenüber dem von Niedrigwasser geprägten Jahr 2018 25,6 Prozent mehr Güter umgeschlagen.

Straubing/Bayern. Im Maingebiet wurden 4,48 Millionen Tonnen verladen (+26,5 Prozent) und im Donaugebiet 3,73 Millionen Tonnen (+24,6 Prozent). Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg und Straubing-Sand, am Main waren es Aschaffenburg und Lengfurt. Es wurden hauptsächlich Steine und Erden sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse zu Wasser transportiert.

Insgesamt 8,21 Millionen Tonnen Güter wurden im Jahr 2019 in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg umgeschlagen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erreichte der Güterumschlag damit den höchsten Wert der vergangenen fünf Jahre. Gegenüber dem von Niedrigwasser geprägten Jahr 2018 betrug die Steigerung 25,6 Prozent. Insgesamt wurden knapp 3,48 Millionen Tonnen eingeladen und rund 4,73 Millionen Tonnen Güter ausgeladen.

Besonders hoch war der Güterumschlag 2019 im Maingebiet. Dieser übertraf mit 4,48 Millionen Tonnen (+26,5 Prozent ggü. dem Vorjahr) sogar die Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre. Der Anteil des Maingebietes am bayerischen Güterumschlag betrug damit 54,6 Prozent. Auch an der Donau konnten die Vorjahreswerte übertroffen werden, und zwar um 24,6 Prozent auf 3,73 Millionen Tonnen. Im Zehnjahresvergleich erreichte dieser Wert allerdings nur einen Platz im unteren Drittel. Die umschlagstärksten Häfen waren Regensburg mit 1,39 Millionen und Aschaffenburg mit 0,73 Millionen Tonnen.

Zu Wasser wurden von den 8,21 Millionen Tonnen Güterumschlag im Jahr 2019 in Bayern hauptsächlich Steine und Erden (28,5 Prozent) und Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft (18,9 Prozent) transportiert. Weitere 11,0 Prozent entfielen auf sonstige Mineralerzeugnisse (z. B. Zement, etc.).

Insgesamt meldeten sich 10 169 Schiffe mit Umschlagsgütern an und ab, davon befuhren mit 50,7 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Schiffe (5 160) das Maingebiet.


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