20.03.2014, 13:39 Uhr

Politik Landkreis-Grüne unterstützen Kandidatur von Tanja Schweiger bei der Stichwahl

Foto: Ursula HildebrandFoto: Ursula Hildebrand

Die Landkreis-Grünen fordern ihre Wähler auf, bei der Stichwahl am 30. März im Landkreis Regensburg für Tanja Schweiger von den Freien Wählern zu stimmen.

REGENSBURG Nach der Mitgliederbefragung der Grünen in den Tagen nach der Landratswahl im Landkreis Regensburg haben sich die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit in einer vom Vorstand initiierten online Befragung für Tanja Schweiger ausgesprochen. Sie unterstützen den Wahlaufruf , dass die Grün-Wähler und Wählerinnen Tanja Schweiger in der Stichwahl unterstützen sollen.

„Ich kenne Tanja seit sieben Jahren Landtags- und Kreistagsarbeit. Sie ist eine politische Frau, die bewiesen hat, dass sie es kann“, so Maria Scharfenberg, selber von 1998 bis 2013 im Bayerischen Landtag und damit Kollegin im Petitionsausschuss. Vor allem das Bohren dicker Bretter sei genau das, worauf es ankomme in dem politischen Betrieb, und dort setzt sie sich durch“, so Scharfenberg.

Fest macht Maria Scharfenberg diese Aussage an diversen Petitionen, die Menschen aus dem Landkreis gestellt haben. Ein seit Jahren schlummernder Fall mit immensen Grundwasser-Auswirkungen für die Umwelt in Pollenried ist durch die Abgeordnete Schweiger auf die Tagesordnung gekommen und positiv entschieden worden, so daß das Problem beseitigt werden konnte.

„Voraussetzung für diesen Job ist, dass die Landrätin Spaß daran hat auf Bürger zuzugehen. Mit Reden kommt man zusammen, und es ergibt sich so viel an neuen Überlegungen, die auch die anderen Parteien mittragen werden, weil Frau Schweiger einfach umwerfend freundlich ist“, so schrieb ein Grünes Mitglied in der Mail. „Bei Tanja haben wir eine Chance auf gute Umweltpolitik, die CSU hatte 6 Jahrzehnte eine Chance“ , schrieb Evi Schropp, Gemeinderätin aus Kallmünz an den Vorstand.

Zuvor hatte sich bereits die SPD im Landkreis geäußert – man wollte auf eine Wahlempfehlung gänzlich verzichten. Davon wich indes Donaustaufs Bürgermeister Jürgen Sommer ab, der sich für Schweiger aussprach.


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