30.01.2014, 14:47 Uhr

Alltagstauglich Landkreis Regensburg will Vorreiterrolle bei Elektromobilität – neues Elektroauto für den Fuhrpark

Foto: Pressestelle Landratsamt RegensburgFoto: Pressestelle Landratsamt Regensburg

Dr. Andreas Wendt, Leiter des BMW Werks Regensburg, hat den neuen BMW i3 als Dienstwagen für die Flotte des Landratsamts Regensburg persönlich an Landrat Herbert Mirbeth übergeben.

LANDKREIS REGENSBURG Mit der Anschaffung des innovativen Elektroautos für den Fuhrpark des Landratsamts setzt Mirbeth in der Region ein Zeichen für Elektromobilität. Der Landkreis hat das neue Fahrzeug bereits vor der Markteinführung im Herbst 2013 bestellt und von BMW einen "VIP-Produktionsplatz" bekommen, um möglichst schnell an den neuen BMW i3 zu kommen.

Die Idee, ein neues Elektroauto zu beschaffen, wurde schon im Rahmen des Prozesses "Landkreis 2020" in der Arbeitsgruppe "Umwelt" geboren, informierte der Landrat: "Mit einer Reichweite von 160 bis 200 Kilometern sollte sich der BMW i3 für unsere üblichen Dienstfahrten im Landkreis eignen." Das Fahrzeug wird nach einer Testphase in den allgemeinen Fahrzeugpool aufgenommen und steht dann allen Mitarbeitern zur Verfügung. "Mit dem Elektroauto wollen wir für eine neue regenerativ Antriebsart werben und eine Vorbildfunktion für unsere Bürgerinnen und Bürger einnehmen", betonte der Landrat: „Jeder kann etwas persönlich zur Energiewende beitragen. Nur wenn die Energiewende letztendlich von der Bevölkerung mitgetragen wird, werden wir am Ende gemeinsam erfolgreich sein.“ Im Landkreis Regensburg sind derzeit 25 reine Elektroautos und 164 Pkws mit Hybridantrieb zugelassen. Diese Zahl sei noch ausbaufähig, so Mirbeth.

Dr. Andreas Wendt betonte die Innovationen und die Umweltfreundlichkeit rund um das Fahrzeug: "Bereits bei der Produktion des BMW i3 wird Strom aus Wasser- und Windkraft eingesetzt, zudem kommen beim Fahrzeug das innovative Leichtbau-Kunststoff CFK sowie Recycling-Kunststoffe und nachwachsende Naturmaterialien zum Einsatz. Die CFK-Verarbeitung erfolgt in Wackersdorf in der Oberpfalz, damit profitiert die Region auch wirtschaftlich von der Elektromobilität." Zugleich mache das elektrische Fahren großen Spass, der 170 PS starke Motor beschleunige in 3,7 Sekunden von null auf 60 Kilometer pro Stunde. "Dabei ist das Fahrzeug absolut alltagstauglich, denn getankt werden kann das Auto an jeder Steckdose oder an öffentlichen Schnellladestationen." Bei einer Schnellladung wird in 30 Minuten bereits bis zu 80 Prozent der Batteriekapazität erreicht, an einer Steckdose dauert es bis zu acht Stunden; eine Tankfüllung kostet etwa vier Euro. Endmontiert wird der neue BMW i3 nicht im Regensburger Werk, sondern in Leipzig.


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