15.11.2013, 13:05 Uhr

Kommunalwahlen OB-Kandidatur in Regensburg: Ludwig Artinger steigt für die Freien Wähler in den Ring

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Am Donnerstagabend, 14. November, haben die Regensburger Freien Wähler die Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen gestellt: Die Verabschiedung des Wahlprogramms, die Nominierung des OB Kandidaten und die Aufstellung der 50 Stadtratskandidaten standen auf dem Programm der Mitgliederversammlung.

REGENSBURG Vor knapp vierzig Teilnehmern ließ der Vorsitzende der Freien Wähler Regensburg Ludwig Artinger zu Beginn seiner kämpferischen Rede noch einmal die Landtags-und Bezirkstagswahl Revue passieren.

"Wir haben zwar auf Landes- und Bezirksebene unsere Ziele nicht erreicht, zumindest konnten wir aber in unserem Wahlkreis Regensburg sowohl bei der Landtagswahl als auch bei der Bezirkstagswahl unsere Ergebnisse steigern", so Artinger. Nach den Worten Artingers, der zugleich auch Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Regensburger Stadtrat ist, hat die derzeit drittstärkste Fraktion im Stadtrat gute Arbeit geleistet und konnte sich nach innen und außen Respekt und Anerkennung verschaffen. Leider seine viele der insgesamt 40 Anträge seiner Fraktion reflexartig von der Großen Koalition abgelehnt worden, weil für CSU und SPD weniger der Inhalt als der Verfasser des Antrags zähle. Artinger bedauerte es, dass von den diesen beiden Fraktionen allzu häufig eine Politik der Ausgrenzung statt des Konsenses betrieben werde.

Breiten Raum nahm in seiner 90-minütigen Rede die Vorstellung des neuen Wahlprogramms ein. Ganz oben auf der Agenda stehen hier die Schaffung und der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum. Die Freien Wähler setzen sich beispielsweise für den weiteren Ankauf von stillgelegten Bundeswehrkasernen und die Entwicklung von Baugebieten durch die Stadt selbst statt der Vergabe an Investoren ein. Abgesehen von den Dauerthemen wie die zügige Realisierung des RKK am Ernst- Reuter-Platz und der Tunnel als Ersatztrasse für die Steinerne Brücke stellte Ludwig Artinger auch die übrigen Themenbereiche wie Verkehr, Wirtschaft, Soziales, Familie, Ehrenamt, Kultur und Bildung vor. So setzen sich die Freien Wähler zzum Beispiel. im Bereich der Verkehrspolitik für die Verlängerung der Osttangente bis Regenstauf, die Sanierung der teils sehr maroden Straßen im Stadtgebiet und Verbesserungen im Radwegenetz ein.  Mit einem flammenden Appell an das Engagement und den Zusammenhalt der Mitglieder schloss Ludwig Artinger seine Rede, für die er langanhaltenden Beifall erntete.

In der anschließenden Wahl wurde Ludwig Artinger einstimmig zum OB-Kandidaten gewählt. Auch die Stadtratsliste und das Wahlprogramm wurden einstimmig verabschiedet. Artinger bedankte sich zum Abschluss der Versammlung bei den Mitgliedern für dieses großartige Signal der Geschlossenheit, das sie durch ihr einstimmiges Votum abgegeben haben. "Ich freue mich sehr über dieses großartige Wahlergebnis. Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser schlagkräftigen Truppe einen erfolgreichen Wahlkampf führen werden und hoffe, dass wir wieder als starke Fraktion in den Stadtrat einziehen werden."

Kandidatenliste 1. Artinger Ludwig  2. Radler Kerstin  3. Dr. Schießl Christoph  4. Lankes Hubert  5. Riepl Günther  6. Junghans Stephan  7. Homeier Sabine  8. Hammer Hugo  9. Dr. Michelson Andreas  10. Schorn Susanne  11. Dr. Boeckh Walter  12. Sieber Gisela  13. Walter Michael  14. Graml-Hauser Kathrin  15. Röhrl Anna  16. Schlegl Johann  17. Zenisek Karin  18. Fink Martin  19. Haindl Kurt  20. Turk Karl  21. Lohde Regina  22. Sichler Christoph  23. Samabor Egon  24. Weigert Klaus  25. Griesbeck Karin 

26. Kusch Hans-Peter

27. Bogner Andreas

28. Hanke Norbert

29. Graf Rudolf

30. Meyer Ingrid

31. Artinger Daniel

32. Wattolik Wolfgang

33. Hochholzer Ottmar

34. Ottl Hans

35. Dietl Martin

36. Dr. Schmidt Peter

37. Graf Margareta

38. Bockes Johann

39. Tomasella Mario

40. Stockmeier Thomas

41. Schönfeld Renate

42. Homeier Thomas

43. Hagn Michael

44. Brey Hubert

45. Vilsmeier Arnold

46. Effenhauser Doris

47. Krummholz Bernhart

48. Brinsteiner Michael

49. Semmler Karl

50. Keinholz Günter 


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