03.02.2017, 17:42 Uhr

Einsatz der Feuerwehr Drama im Landkreis Landshut: Tiere verenden in brennendem Schweinestall

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Ein Drama spielt sich am Freitagnachmittag bei Hohenthann ab. Ein Schweinestall ist in Flammen aufgegangen.

LANDSHUT Laut ersten Informationen vom Unglücksort sollen mehrere Hundert Tiere in den Flammen ums Leben gekommen sein. Die Feuerwehr ist im Großeinsatz. Wir berichten nach, ein Reporter ist vor Ort.

Aktualisierung: Unbestätigten Meldungen zufolge sollen 600 Ferkel und 120 Zuchtsauen in dem Feuer umgekommen sein.

Der offizielle Polizeibericht:

Am Freitag, geg. 16.45 Uhr, brannte im Ortsteil Bibelsbach ein Schweinestall ab. Dabei sind 720 Schweine und Ferkel verendet.

Aus noch unbekannter Ursache geriet auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Schweinestall in Brand. Durch die schnelle Brandentwicklung war es nicht mehr möglich, die darin befindlichen 120 Zuchtsauen und 600 Ferkel rechtzeitig zu evakuieren. Sämtliche Tiere sind im brennenden Stall verendet. Wegen der witterungsbedingt noch zugefrorenen Löschweiher vor Ort und des dadurch bedingten Löschwassermangels konnte die eingesetzte Feuerwehr nur die Ausweitung des Brandes auf angrenzende Gebäude verhindern. Der betroffene Stall wird kontrolliert abbrennen. Die auf dem Dach des Stalles installierte Photovoltaikanlage wurde ebenfalls komplett zerstört. Der Schaden wird derzeit auf mindestens 400 000 Euro geschätzt. Drei Angehörige der betroffenen Bauernfamilie erlitten einen Schock und kamen zur Beobachtung in ein örtliches Krankenhaus.

Als mögliche Ursache wird ein technischer Defekt vermutet. Die ersten Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Landshut übernommen.

Im Einsatz waren neben der Polizei Rottenburg a.d. Laaber Kräfte der Feuerwehren Landshut, Rottenburg, Ahrain, Hohenthann, Türkenfeld, Schmatzhausen, Petersglaim Oberhatzkofen und Weihmichl. Rettungskräfte des BRK sind einschließlich Notarzt und der schnellen Einsatzgruppe Betreuung mit über 50 Personen vor Ort.


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