03.05.2018, 16:05 Uhr

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten „Ein Vorbild für die Gesellschaft“ – Rudolf Bär aus Illschwang ausgezeichnet

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Rudolf Bär aus Illschwang. (Foto: Michael Schröter)Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Rudolf Bär aus Illschwang. (Foto: Michael Schröter)

Er ist seit gut sechs Jahrzehnten in zahlreichen Vereinen und ehrenamtlichen Organisationen ehrenamtlich tätig und für ihn ist das Ehrenamt seit jeher eine Selbstverständlichkeit. Dafür hat Rudolf Bär aus Illschwang nun von Landrat Richard Reisinger und Regierungsvizepräsident Christoph Reichert das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern ausgehändigt bekommen.

ILLSCHWANG Landrat Richard Reisinger lobte den ehrenamtlichen Einsatz Rudolf Bärs: „Das Ehrenzeichen ist ein sichtbares Zeichen des Dankes für Ihr freiwilliges und uneigennützig geleistetes Engagement für die Gemeinschaft! Damit sind Sie ein Vorbild für andere Menschen in unserer Gesellschaft.“.

Rudolf Bär war Gründungsmitglied des Posaunenchors Illschwang und widmete sich dort vor allem der musikalischen Ausbildung der jugendlichen Musiker. Gut drei Jahrzehnte war er darüber hinaus stellvertretender Bezirkschorleiter der vereinigten Posaunenchöre im Dekanat Sulzbach-Rosenberg sowie von 1992 bis zum Sommer vergangenen Jahres Chorleiter des Posaunenchors der Paulanerkirche in Amberg und bewahrte dadurch den Chor vor der Auflösung.

Als Mitglied des Kirchen- und Simultankirchenvorstandes Illschwang erwarb sich Rudolf Bär ebenfalls besondere Verdienste und prägte über viele Jahre hinweg aktiv das Leben in der Kirchengemeinde mit. Von 1984 bis 2002 gehörte Rudolf Bär auch dem Gemeinderat Illschwang an. Während dieser Zeit engagierte er sich pflichtbewusst um das Wohl der Gemeinde.

Zu den ersten Gratulanten Rudolf Bärs zählte neben dem Illschwanger Bürgermeister Dieter Dehling der Amberger Alt-Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer. Er hatte noch während seiner Amtszeit als OB die Auszeichnung für Rudolf Bär angeregt.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Menschen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben.


0 Kommentare