12.04.2019, 13:22 Uhr

Straubing goes Berlin VerPlaPoS auf der Konferenz „Plastik in der Umwelt“ in Berlin

(Foto: Stadt Straubing)(Foto: Stadt Straubing)

Straubinger Forschungsprojekt wurde rege diskutiert.

STRAUBING Die Stadt Straubing ist mit dem Forschungsprojekt zur Plastikverpackungsvermeidung (VerPlaPoS) Teil des großen Forschungsverbundes „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“. Dieses Forschungsvorhaben – gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) – setzt sich aus 20 Verbundprojekten zusammen, an denen insgesamt über 100 Institutionen beteiligt sind.

Am 9. und 10. April 2019 wurden auf der Statuskonferenz „Plastik in der Umwelt“ in Berlin erste Ergebnisse sowie Herausforderungen aus den einzelnen Verbundprojekten vorgestellt. Für das Plastikvermeidungsprojekt VerPlaPos waren neben Dr. Thomas Decker und Dr. Maria Lippl als Vertreter der Stadt Straubing noch weitere Projektpartner der Universität Münster, der Universität Stuttgart, des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung und der Hofpfisterei in Berlin dabei.

Das Interesse am Straubinger Projekt war sehr groß: Insbesondere die Möglichkeiten und Grenzen der Vermeidung von Plastikverpackungen von Einzelhändlern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern wurden nach diversen Vorstellungen rege diskutiert. Interessant hierbei war, dass auch andere Projekte des Forschungsverbundes zu ähnlichen Einschätzungen kamen: Ohne staatliche Regulierungen wird es keine gravierenden Veränderungen geben können. Weder einzelne Akteure entlang der Wertschöpfungsketten noch Verbraucherinnen und Verbraucher können das „Plas-tikproblem“ alleine lösen.

Hintergrundinformation:

Im Oktober 2017 hat die Stadt Straubing zusammen mit verschiedenen Universitäten und Hochschulen, lokalen Partnern aus der Wirtschaft und diversen Institutionen ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes 3-jähriges Forschungsprojekt zur Plastik(müll)vermeidung gestartet. Dabei werden Strategien zur Verpackungsvermeidung (entlang der Wertschöpfungskette und am Point of Sale) entwickelt, erprobt und auf ihre ökologische Sinnhaftigkeit getestet.

Weitere Informationen: www.plastikvermeidung.de

Das Projekt mit dem Titel „Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Forschungsschwerpunkts „Sozial-ökologische Forschung“ im Rahmen der Fördermaßnahme „Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze“. Diese ist Teil der Leitinitiative Green Economy des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3).


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