16.05.2019, 12:59 Uhr

Biodiversität und Insektenvielfalt Artenschutz im Kreisverkehr – Initialpflanzung soll Besatz an Wildstaude erhöhen

Andreas Bogner, Josef Landshammer (Kreisgärtner Amberg-Sulzbach), Albert Meyer (Gartenbauverein Ehenfeld), Michaela Basler (Kreisfachberaterin für Gartenbau), Landrat Richard Reisinger und Matthias Kolb (Tiefbau Amberg-Sulzbach). (Foto: Christine Hollederer)Andreas Bogner, Josef Landshammer (Kreisgärtner Amberg-Sulzbach), Albert Meyer (Gartenbauverein Ehenfeld), Michaela Basler (Kreisfachberaterin für Gartenbau), Landrat Richard Reisinger und Matthias Kolb (Tiefbau Amberg-Sulzbach). (Foto: Christine Hollederer)

Der Landkreis Amberg-Sulzbach leistet aktiv seinen Beitrag zu Biodiversität und Insektenvielfalt. Jetzt nahmen Landrat Richard Reisinger, Kreisfachberaterin für Gartenbau Michaela Basler, Matthias Kolb vom Tiefbauamt des Landkreises und Albert Meyer vom Gartenbauverein Ehenfeld sowie den Landkreisgärtnern Josef Landshammer und Andreas Bogner am Kreisverkehr an der AS18 kurz vor Ehenfeld eine Initialpflanzung vor, um den Besatz an Wildstauden weiter zu erhöhen.

EHENFELD/LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Die Initiative geht zurück auf die Blumen und Gartenfreunde Ehenfeld mit ihrer Vorsitzenden Marion Schlosser. „Damit tragen wir aktiv zum Artenschutz bei, schaffen Blühfläche, die (Wild-)Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten als Nahrung und Lebensraum dienen kann, und fördern so nachhaltig die heimische Artenvielfalt“, sagte Landrat Reisinger.

Da seit einigen Jahren nur noch die notwendige Sichtbreite für Verkehrssicherheit gemäht wird, haben sich dort laut Kreisfachberaterin Michaela Basler schon von selbst zahlreiche heimische Wildstauden angesiedelt. Dieser schon vielfältige Bewuchs mit Wiesen-Salbei, Margerite und Labkraut sollte nicht durch großflächige Pflanzungen gestört werden, weshalb nur Einzelpflanzen gesetzt wurden.

Gepflanzt wurden keine Kultursorten, sondern Wildstauden, wie Skabiosen-Flockenblume, Gewöhnliche Schafgarbe, Moschus-Malve oder Acker-Witwenblume, da diese gerade für unsere heimische Insektenwelt Nahrung anbieten. Künftig soll nur noch ein kleiner, notwendiger Streifen auf dem Kreisverkehr gemäht werden, um sowohl dem Artenschutz gerecht zu werden als auch die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.


0 Kommentare