14.03.2019, 12:07 Uhr

Auktion in Schwandorf Zuchtrinder bleiben gefragt

Familie Gradl aus Neuzirkendorf mit dem „Waldler“-Sohn (Kat.-Nr. 7) aus dem Anpaarungsprogramm. Der Bulle wurde vom Betrieb Bäumler aus Obertresenfeld aufgezogen und beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz an den Besamungsverein Neustadt an der Aisch überstellt wurde. (Foto: Rudolf Traxinger)Familie Gradl aus Neuzirkendorf mit dem „Waldler“-Sohn (Kat.-Nr. 7) aus dem Anpaarungsprogramm. Der Bulle wurde vom Betrieb Bäumler aus Obertresenfeld aufgezogen und beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz an den Besamungsverein Neustadt an der Aisch überstellt wurde. (Foto: Rudolf Traxinger)

Die Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz am 13. März war geprägt von einer sehr großen Nachfrage nach Zuchtrindern. Alle angebotenen weiblichen Zuchtrinder konnten zu guten Erlösen abgesetzt werden.

SCHWANDORF Bei den Zuchtbullen wurden diesmal 13 hoffnungsvolle Jungbullen mit durchwegs sehr guter Qualität angeboten. Fünf hoch vorgeschätzte Jungbullen aus dem Anpaarungsprogramm wurden zum Prüfeinsatz an den Besamungsverein Neustadt an der Aisch überstellt. In den Natursprung konnten weitere vier sehr gut entwickelte Jungbullen verkauft werden.

Mit 86 aufgetriebenen frischmelkenden Jungkühen, 14 Kühen mit mehreren Kalbungen und vier Kalbinnen war die Auktion mit weiblichen Großtieren diesmal gut beschickt. Trotzdem reichte die Zahl der angebotenen weiblichen Großtiere nicht aus, um alle Käuferwünsche zu erfüllen. Wegen der starken Nachfrage mussten mehrere Kaufinteressenten die Heimreise auch diesmal ohne Tiere antreten. Von Beginn weg entwickelte sich eine lebhafte Versteigerung. Vor allem bei den Jungkühen war eine große Nachfrage nach guten Tieren zu verzeichnen. Bei 11 Jungkühen erfolgte der Zuschlag bei einem Gebot von 2.000 Euro oder mehr. Die angebotenen Tiere überzeugten durchwegs mit guter Qualität und hoher Milchleistung. Gefragt waren vor allem laufstallgewohnte Tiere mit guter Euteranlage. Ausnahmslos alle angebotenen weiblichen Großtiere fanden rasch ihre neuen Besitzer. Am Schluss der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen mit 1.729 Euro ein Durchschnittspreis, der nahezu gleich mit der Vormonatsauktion war. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung der Jungkühe lag diesmal bei sehr hohen 30,0 Kilo.

Bei den weiblichen Zuchtkälbern wurden diesmal 105 Tiere aufgetrieben. Ausnahmslos alle angebotenen weiblichen Zuchtkälber konnten abgesetzt werden. Die erzielbaren Erlöse zogen diesmal aufgrund starker Nachfrage deutlich an. Am Schluss der Versteigerung errechnete sich mit 361 Euro pro Kalb ein Durchschnittspreis, der um 66 € höher lag als bei der Auktion im Februar. Gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

Die Versteigerung der männlichen Nutzkälber am 11. März war geprägt von lebhafter Nachfrage mit steigenden Preisen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 92 kg wurde ein Erlös von 5,51 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 457 Euro (ohne Mehrwertsteuer) anlegen.


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