02.08.2018, 13:20 Uhr

Aufruf an die Bevölkerung Extreme Trockenheit – Landrat und Kreisbrandrat warnen vor Waldbrandgefahr

(Foto: Viesturs Larmanis/123rf.com)(Foto: Viesturs Larmanis/123rf.com)

Im waldreichen Landkreis Schwandorf herrscht aufgrund der anhaltenden großen Trockenheit hohe Waldbrandgefahr. Landrat Thomas Ebeling und Kreisbrandrat Robert Heinfling bitten die Bevölkerung und speziell die Landwirte um einige Verhaltungsmaßregeln.

LANDKREIS SCHWANDORF Aufgrund der anhaltenden Hitze und großen Trockenheit steigt das Risiko von Wald-und Flurbränden weiter an. Bereits jetzt herrscht hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr der Stufen 4 und 5 nach der Gefahreneinstufung des Deutschen Wetterdienstes. Auf Anweisung der Regierung der Oberpfalz finden seit einer Woche mehrmals täglich Waldbrandluftbeobachtungsflüge des Katastrophenschutzes und der Forstverwaltung statt, auch vom Flugplatz Schmidgaden aus.

Landrat und Kreisbrandrat bitten die Bevölkerung, aufgrund der extremen Wetterlage auf Feuer im Freien vorerst zu verzichten und auf den Wasserverbrauch zu achten. Beim Grillen im Garten ist entsprechend Vorsicht walten zu lassen und ausreichend Löschmittel bereit zu halten. Beim Ausflug ins Grüne soll das Auto nicht über trockenem Gras geparkt werden. Heißgelaufene Katalysatoren können das Gras entzünden und einen Brand verursachen. Außerdem ist immer so zu parken, dass Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden. Hingewiesen wird auch darauf, keine Zigaretten aus Autos oder Zügen zu werfen. Im Wald besteht ein generelles Rauchverbot vom 1. März bis zum 31. Oktober.

Die Landwirte werden gebeten, nicht benötigte freie Güllefässer vorsorglich mit Wasser zu füllen und dies über die Gemeinden an die örtlichen Feuerwehren zu melden. Diese zusätzlichen Löschwasservorhaltungen können bei Wald- und Flächenbränden für eine schnelle Brandbekämpfung von Vorteil sein. Wer einen Waldbrand entdeckt, soll sofort den Notruf 112 wählen, der dann die Feuerwehr alarmiert.


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