25.07.2018, 23:32 Uhr

Investition in die Wasserversorgung Hochbehälter am Augustenhof mit neuen Pumpen ausgestattet

Besprachen Details der Umbauarbeiten am Hochbehälter Augustenhof: Josef Hollweck, Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth, Ernst Dinauer und Armin Heindl von der Firma Stich sowie Wassermeister Johann Reif. (Foto: Michael Hitzek)Besprachen Details der Umbauarbeiten am Hochbehälter Augustenhof: Josef Hollweck, Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth, Ernst Dinauer und Armin Heindl von der Firma Stich sowie Wassermeister Johann Reif. (Foto: Michael Hitzek)

Rund 60.000 Euro haben die Stadtwerke in den Einbau neuer Pumpen in den Hochbehälter am Augustenhof investiert . „Damit wird die langfristige Versorgung von fast 700 Haushalten mit rund 1.700 Bewohnern sichergestellt“, sagt Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth.

BURGLENGENFELD Burglengenfeld wächst ständig und schnell. Infrastruktureinrichtungen wie die Wasserversorgung müssen dem angepasst werden. Dabei geht es zum einen darum, die Bürgerinnen und Bürger mit genügend Wasser und einem ausreichenden Wasserdruck zu versorgen. Zum anderen muss auch der Brandschutz für den vergrößerten Siedlungsbereich sichergestellt werden.

Am Dienstag, 24. Juli, wurden deswegen im Hochbehälter Augustenhof die bisherigen drei Pumpen durch neue ersetzt und eine vierte Pumpe für Spitzenlasten installiert. „Die neuen Pumpen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik“, erläutert Gluth. Es sollte folglich auf Dauer möglich sein, die Stromkosten zu senken, obwohl nun eine größere Anzahl von Haushalten versorgt werde.

Die Kosten für die neuen Pumpen einschließlich der Installationsarbeiten sowie der nötigen Umbaumaßnahmen an der Elektro-Technik belaufen sich auf rund 60.000 Euro. Erledigt haben die nötigen Arbeiten Mitarbeiter der Firma Stich (Pumpen- und Installationsarbeiten) und der Firma Hofmockel (Elektro-Technik). Mit in die Arbeit eingebunden waren die Stadtwerke-Mitarbeiter Josef Hermann und Tobias Buberger vom Wasserwerk.

Die Festlegung des Umgestaltungsaufwands und die Planung der erforderlichen Arbeiten erfolgten nach Vorgaben des Leiters des Referats Technik der Stadtwerke, Josef Hollweck, und in enger Absprache mit Wassermeister Johann Reif.

Wegen der Arbeiten am Hochbehälter musste am Dienstag, 24. Juli, von etwa 8.00 bis 15.00 Uhr das Wasser im Bereich Augustenhof/Wölland und bis zur Laßlebenstraße gesperrt werden. „Wir bedauern die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für die Bewohner“, so der Stadtwerke-Vorstand. „Ich möchte mich ausdrücklich für das große Verständnis bedanken, das uns die Bürgerinnen und Bürger entgegengebracht haben.“

Demnächst wird für eine ergänzende kleinere Maßnahme noch einmal eine Wassersperrung erforderlich werden. Die Stadtwerke wollen versuchen, diese Arbeiten in den Nachtstunden abzuwickeln, damit die Bürgerinnen und Bürger so wenig wie möglich beeinträchtigt werden

Hintergrund

Das Trinkwasser der Stadt Burglengenfeld kommt aus drei Brunnen (Brunnen III, IV und V), die alle im Forstgebiet Raffa liegen. Die Förderung des Trinkwassers erfolgt immer aus zwei Brunnen gleichzeitig, die gemeinsam laufen. Die Wässer treffen sich dann im so genannten Mischbauwerk im Raffa, von dem aus sie in die Leitungen gepumpt werden. Teilweise wird das Wasser direkt in die Häuser abgegeben, teilweise aus zwei Hochbehältern. Der Hochbehälter auf dem Kreuzberg hat ein Fassungsvermögen von 1.000 Kubikmetern Wasser, der Hochbehälter am Augustenhof ein Fassungsvermögen von 2.000 Kubikmetern. Beide Hochbehälter liegen auf gleicher Höhenlage. Die Wasserqualität ist sehr gut und entspricht in allen Belangen den strengen gesetzlichen Anforderungen an Trinkwasser.


0 Kommentare