11.12.2020, 18:32 Uhr

Was Bürger bewegt Aufwertung des Ostparks – Wunsch nach besserer Gestaltung und Vorgehen gegen „dunkle Ecken“ und Müll

 Foto: Kathrin Lechl Foto: Kathrin Lechl

Die Ergebnisse der im September 2020 durchgeführten Bürgerbefragungen zur Aufwertung des Regensburger Ostparks liegen vor: Rund 100 ausgefüllte Fragebögen wurden zurückgeschickt und viele Gesprächen an den Infoständen geführt.

Regensburg. Die zahlreichen Meinungen verdeutlichen auf der einen Seite, dass der Ostpark als einzige große Grünanlage im Regensburger Südosten geschätzt wird – 76 Prozent der Befragten gefällt er gut bis sehr gut. Vor allem die Pflanzen, Bäumen und die großen Wiesenflächen sorgen für das positive Image des Parks. Das zeigt sich in den Anlässen für einen Parkbesuch – 85 Prozent der Befragten kommen zum „frische Luft schnappen“, 78 Prozent für einen Spaziergang und jeweils zwei Drittel der Befragten geben, an den Ostpark als Treffpunkt mit anderen Menschen und zur Entspannung aufzusuchen.

Dem gegenüber stehen die in der Umfrage genannten Kritikpunkte. Diese signalisieren, dass der Ostpark dem hohen Nutzungsdruck durch die verschiedenen Ansprüche der Parkbesucherinnen und -besucher nicht mehr ausreichend gerecht wird. Vor allem zwei Themenbereiche beschäftigen die Menschen, die in den Ostpark gehen: Sie wünschen sich eine bessere Ausstattung in Form von Sanitäranlagen, zusätzlicher Beleuchtung und Sitzmöglichkeiten, Barrierefreiheit sowie bessere Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr. Zum anderen besteht der Wunsch nach einer Anpassung des Pflegemanagements, um Übernutzung, Müll und „dunklen Ecken“ entgegenzuwirken.

Mit Hilfe der Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung wird das Gartenamt der Stadt Regensburg in enger Zusammenarbeit mit anderen beteiligten Ämtern Maßnahmen für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Nutzbarkeit des Ostparks planen und einen Entwurf ausarbeiten.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist mit einem Baubeginn in 2021 bis Ende 2022 vorgesehen.


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