17.09.2020, 12:07 Uhr

Tierische Spende Regensburger Hundeschwimmen ein voller Erfolg – 1.000 Euro gehen an den Verein „Schnuppernase“

Geschäftsführer Manfred Koller von das Stadtwerk.Regensburg übergab den Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Sabine Feldmeier, zweite Vorsitzende von Schnuppernase e. V.. Foto: Tino LexGeschäftsführer Manfred Koller von das Stadtwerk.Regensburg übergab den Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Sabine Feldmeier, zweite Vorsitzende von Schnuppernase e. V.. Foto: Tino Lex

Ein voller Erfolg war das erste Hundeschwimmen im Wöhrdbad in Regensburg . 158 glückliche Hunde und rund 300 strahlende Zweibeiner genossen den tierischen Badespaß zum Saisonende am ersten Septemberwochenende. Über die Spendensumme von 1.000 Euro freuen darf sich im Nachgang auch noch der Regensburger Tierschutzverein „Schnuppernase“ und damit viele weitere Hunde.

Regensburg. „Wie gut die Veranstaltung angenommen wurde, belegen die 651 Euro die durch den Eintritt von 50 Cent pro Fuß und Pfote zusammengekommen sind. Für uns stand von Anfang an fest, dass die Einnahmen einer Regensburger Tierschutzorganisation zu Gute kommen“, betont Geschäftsführer Manfred Koller von das Stadtwerk.Regensburg. Hierbei ist die Wahl auf „Schnuppernase“ – einen Verein für notleidende Tiere – gefallen. Der Verein unterstützt private Tierschützer auf Kreta und in Rumänien, die jeweils bis zu 250 Hunde und Katzen in Auffanglagern und bei sich zu Hause aufnehmen. „Mit den Spendengeldern werden Futter sowie Medikamente gekauft und vor allem Kastrationsaktionen unterstützt.“ Gerade diese sind nach Aussage der Vereinsgründerin und ersten Vorsitzenden, Tierärztin Dr. Astrid Patzak-Theen, das beste Mittel, um den Ursprung des Elends, nämlich die freie Vermehrung sich selbst überlassener Hunde, einzudämmen. „Zudem kümmern wir uns im Inland um Tiere aus Missständen, unterhalten ein Netzwerk an Pflegestellen und vermitteln Hunde und Katzen“, so Patzak-Theen.

Den Scheck über 1.000 Euro nahm stellvertretend für den Verein Sabine Feldmeier, zweiter Vorstand von „Schnuppernase“ entgegen. „Die Spende tut richtig gut. Corona-bedingt sind die Spenden doch deutlich zurückgegangen und es landen, ähnlich wie in der Finanzkrise, verstärkt Tiere auf der Straße.“ Feldmeier betont weiter, dass sie alle Tierschutzprojekte persönlich betreuen und versuchen, mehrmals im Jahr vor Ort zu sein. Zudem werde jeder Geldfluss genau kontrolliert, damit die Spenden da ankommen wo sie hingehören – bei den Hunden.


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