07.10.2019, 23:55 Uhr

Umwelt Hohes Verkehrsaufkommen – CSU fordert Emissionsmessung in Pollenried

(Foto: Maximilian Hoheisel)(Foto: Maximilian Hoheisel)

Bürgermeisterkandidat Johannes Bawidamann fordert zusammen mit den CSU-Ortsverbänden im Markt Nittendorf die Aufstellung einer Messstation zur Ermittlung der Abgaswerte in der Ortsdurchfahrt Pollenried.

NITTENDORF Ein entsprechender Antrag wurde bereits bei der Gemeinde eingereicht. „Das hohe Verkehrsaufkommen in Pollenried ist nicht nur aufgrund von Stau sowie Lärm ein Ärgernis, sondern könnte sich auch durch zu hohe Emissionswerte erheblich auf die Gesundheit der dortigen Anwohner auswirken“, so Johannes Bawidamann. Hintergrund des Vorhabens ist ein Gespräch mit dem Straßenbauamt Regensburg, welches vom Pollenrieder Florian Hoheisel und der Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer initiiert wurde. Das Straßenbauamt Regensburg prüft im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Maßnahmen zur Entlastung der stark frequentierten Ortsdurchfahrt Pollenried. Um zeitnahe Lösungen zu entwickeln benötigt es jedoch gewichtige Argumente, welche konkrete Maßnahmen wie die Schaffung einer weiteren Autobahnausfahrt rechtfertigen. „Sollten die gemessenen Abgaswerte zu hoch sein, würde dies sich erheblich auf das Ergebnis der Studie auswirken“, argumentiert Kreistagskandidatin Katharina Rieger. „Uns geht es nicht darum Fahrverbote in Pollenried durchzusetzen, sondern um die Verbesserung der Verkehrssituation in Pollenried. Die 16.000 Fahrzeuge täglich nur durch die Ortsdurchfahrt sind für die Pollenrieder unerträglich und aufgrund der gesundheitlichen Belastung sehr bedenklich“, so der Kreisvorsitzende Florian Hoheisel weiter. Norbert Biller, Leiter des Straßenbauamtes ging in diesem Rahmen ebenfalls auf die bereits laufende Machbarkeitsstudie zur Entlastung der Autobahnausfahrt Nittendorf ein, welche unmittelbar Einfluss auf potentielle Maßnahmen wie die Schaffung einer weiteren Autobahnausfahrt zur Folge haben könnte. Sylvia Stierstorfer ging nochmals auf die allgemein starke Frequentierung der ehemaligen BUndesstraße B8 und der Autobahn A3 an der Anschlussstelle Nittendorf ein. „Wir brauchen hier schnelle und zeitnahe Lösungen, am besten bevor der dreispurige Ausbau der A 3 bei Nittendorf beginnt“, so Stierstorfer im Gespräch. „Als örtliche Stimmkreisabgeordnete ist es mir ein wichtiges Anliegen die Pendlerströme von großen Kommunen wie Nittendorf für die Bewohner verträglich zu gestalten“, so Sylvia Stierstorfer weiter. Das Straßenbauamt sicherte indes weitere Gesprächsbereitschaft und Unterstützung bei den Projekten zu.


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