02.08.2019, 20:39 Uhr

Umsetzung der Energiewende Regensburg tritt dem Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie bei

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die Stadt Regensburg hat mit Erstellung und Umsetzung des Energienutzungsplanes „eine hervorragende Basis für Maßnahmen zur lokalen Umsetzung der Energiewende geschaffen“.

REGENSBURG Mit Beschluss vom 25. Juli beauftragt der Stadtrat Bürgermeister Jürgen Huber mit dem Beitritt zum Konvent der Bürgermeister. Der Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie (Covenant of Mayors for Climate& Energy (CoM)) ist global die größte Bewegung lokaler Gebietskörperschaften, die sich für die Umsetzung von Klima- und Energiezielen einsetzt, die über ihre eigenen nationalen Ziele hinausgehen.

Die Stadt Regensburg hat mit Erstellung und Umsetzung des Energienutzungsplanes eine hervorragende Basis für Maßnahmen zur lokalen Umsetzung der Energiewende geschaffen. Mit dem Leitbild Energie und Klima hat sich die Stadt zudem in einem breiten Beteiligungsprozess eine Richtschnur für künftige Energie- und Klimapolitik erarbeitet. Seit 2019 wird diese mit der Einführung eines Energie- und Klimamanagements (EKM) sowie der angestrebten Zertifizierung für den European Energy Award (eea) verstetigt. Der Beitritt zum Konvent manifestiert die politische Willensbekundung zur Bekämpfung des Klimawandels nun öffentlichkeitswirksam und sorgt für die internationale Sichtbarkeit der Klima- und Energiepolitik der Stadt Regensburg. Zudem erhält die Stadt durch den Beitritt zum CoM die Möglichkeit, die lokalen Bemühungen zur Senkung der CO2-Emissionen zu verstärken, Unterstützung und Anerkennung vonseiten der EU zu erhalten und Erfahrungen mit anderen europäischen Städten und Gemeinden auszutauschen. Die Teilnahme am Konvent ist Zugangsvoraussetzung für viele Förderkulissen auf europäischer und Bundesebene.

Bürgermeister Huber ist stolz auf den Beitritt Regensburgs zum Konvent der Bürgermeister, da dies eine neutrale Evaluierung durch unabhängige Dritte und damit eine sachliche Anerkennung der Klimaschutzaktivitäten der Stadt sei.

Die im Leitbild „Energie und Klima“ der Stadt Regensburg formulierten Zielsetzungen im Bereich der CO2-Emissionsreduktion sind in Einklang mit den vom Konvent geforderten Reduktionszielen: Gemäß Leitbild soll eine fortschreibbare CO2-Bilanz erstellt werden und bis zum Jahr 2030 die Reduktion der CO2-Emissionen in Regensburg 55 Prozent betragen. Der Verpflichtung zur Erhöhung der Klimaresilienz wird durch die Stabsstelle Klimaresilienz erfüllt, die derzeit eine ämterübergreifende Klimaanpassungsstrategie mit Vulnerabilitätsbetrachtung und Anpassungsmaßnahmen erarbeitet.


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