06.06.2019, 10:12 Uhr

Kooperationsprojekt Regenstaufer Viertklässler legen in der „Gemüse-Ackerdemie“ Hand an

Mit Sorgfalt und großer Neugierde gingen die Nachwuchsgärtnerinnen und -gärtner ans Werk. (Foto: Stephanie Fleiner)Mit Sorgfalt und großer Neugierde gingen die Nachwuchsgärtnerinnen und -gärtner ans Werk. (Foto: Stephanie Fleiner)

Ein geschäftiges Treiben mit vielen Kindern - dieses Bild bot sich am letzten Freitag im Albert-Plagemann-Kreislehrgarten in Regenstauf. Es handelte sich dabei um die Auftaktveranstaltung zur Kooperation der Grundschule am Schlossberg Regenstauf, der „Ackerdemia“ e. V. und dem Kreisverband (KV) für Gartenkultur und Landespflege, die durch den Markt Regenstauf unterstützt wird.

REGENSTAUF Hauptakteure an diesem Tag waren die Kinder der „Gemüseklasse“ aus der vierten Klasse der Grundschule, die auf „ihrem“ Gemüseacker Beete vorbereiteten und anschließend Zucchini, Gurken und Tomaten pflanzten. Angeleitet wurden sie an diesem Tag von ehrenamtlichen Helfern der „Ackerdemia“ e. V., einem gemeinnützigen Sozialunternehmen, das an der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt, Wissenschaft und Ernährung arbeitet. Hinter „Ackerdemia“ steht ein Team aus Experten und Enthusiasten, die Lehrer, Schüler und Eltern bei Projekten begleiten.

Dem Kreisverband Regensburg für Gartenkultur und Landespflege liegt viel daran, Kinder an die Kreisläufe in der Natur heranzuführen. „Es freut mich sehr, dass wir den Kindern der Grundschule in Regenstauf einen Lernort außerhalb des Klassenzimmers ermöglichen können. Gerne stellen wir der „Gemüseklasse“ ein Beet in unserem schönen Kreislehrgarten zur Verfügung“, so Landrätin Tanja Schweiger, die auch Vorsitzende des Kreisverbands Regensburg für Gartenkultur und Landespflege ist.

Heidi Nickl, Schulleiterin der Grundschule „Am Schlossberg“ Regenstauf, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei der „Ackerdemia“ und bei Lehrer Rudolf Maiereder, der die Idee der „Gemüseklasse“ in die Tat umgesetzt hatte. Ihm ist es ein Anliegen, mit den Kindern Gemüse selbst anzubauen, die Beete zu pflegen und am Ende die Ernte selbst zu verarbeiten. Den Kreislehrgarten betrachtet er dabei als idealen Natur-Lernort. Dass dieses Projekt als Pilotprojekt im Landkreis starten konnte, ist der Unterstützung durch die AOK Regensburg zu verdanken. AOK-Direktor Richard Deml betonte, dass die Gesundheit – und hier gehört auch die Ernährung aus dem eigenen Gemüsebeet dazu – der AOK am Herzen liegt.

Auch die Marktgemeinde Regenstauf leistet einen wertvollen Beitrag zur „Ackerdemia“, denn sie stellt dem OGV-Kreisverband nach wie vor das Grundstück für den Lehr- und Schaugarten kostenlos zur Verfügung. Johann Dechant, stellvertretender Landrat und 2. Bürgermeister der Marktgemeinde, ließ es sich deshalb nicht nehmen, den Kindern eine erfolgreiche Gartensaison und eine reiche Ernte zu wünschen.


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