21.06.2018, 09:06 Uhr

Im Rahmen des P-Seminars Gymnasiasten nehmen Nationalpark-Wald unter die Lupe

Mit Maßband und Notizblock machten sich die Zwieseler Gymnasiasten im Bereich Ludwigsthal daran, ein Waldstück einzumessen und die dort vorkommenden Pflanzenarten zu bestimmen und zu zählen. (Foto: Stephan Eckl)Mit Maßband und Notizblock machten sich die Zwieseler Gymnasiasten im Bereich Ludwigsthal daran, ein Waldstück einzumessen und die dort vorkommenden Pflanzenarten zu bestimmen und zu zählen. (Foto: Stephan Eckl)

Der Nationalpark Bayerischer Wald und das Gymnasium Zwiesel als Partnerschule arbeiten auch im Bereich der Studien- und Berufsorientierung eng zusammen.

LUDWIGSTHAL/ZWIESEL Bei einem Seminar im Fachbereich Biologie sollten die Schüler nicht nur verschiedene Berufe kennenlernen, sondern auch Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben immer mehr gefordert sind, wie zum Beispiel Teamarbeit. Außerdem wurde der Wald bei einer kartographischen Bestandsaufnahme ganz genau unter die Lupe genommen.

Katharina Ries, stellvertretende Leiterin im Haus zur Wildnis, und Karl-Heinz Englmaier, Leiter der Nationalparkdienststelle Bayerisch Eisenstein, unterstützten den Biologielehrer Stephan Eckl bei der Durchführung des Projekts. Zum einen hatten die Schüler die Möglichkeit, Nationalparkmitarbeiter zu interviewen und dadurch verschiedene Berufe kennenzulernen. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Feldarbeit: Bei einer zweitägigen Exkursion wurden ausgewählte Flächen im Bereich Zwieslerwaldhaus eingemessen, die Pflanzenarten und deren Anzahl bestimmt und erfasst und diese Erkenntnisse kartiert. Die Informationen und Ergebnisse der Kartierung werden nun im Anschluss in eine digitale Kartendarstellung überführt und ausgewertet. Den Abschluss der Projektphase bildet eine Poster-Ausstellung im Schulhaus, die im kommenden Jahr voraussichtlich auch im Haus zur Wildnis gezeigt werden soll.

Am Ende des Projekts zog Stephan Eckl eine positive Bilanz: „Die Schüler waren sehr engagiert dabei und haben die ungewohnten Ausmessungs-, Kartierungs- und Bestimmungsarbeiten gut erledigt“, so Eckl, der sich besonders bei den Nationalpark-Mitarbeitern für ihr Engagement bedankte. Auch Katharina Ries begrüßte es sehr, dass die Kooperation mit dem Gymnasium Zwiesel immer wieder so intensive Projekte hervorbringt. „Dies ist unglaublich gewinnbringend und lohnend, nicht nur für die Schüler, sondern auch für den Nationalpark.“


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