28.08.2018, 08:34 Uhr

Handy-Netz Meldet OB Putz die Funklöcher von Landshut!

In der Altstadt ist der LTE-Empfang ausgezeichnet. Etwas außerhalb des Zentrums sieht es mit dem Handy-Empfang an manchen Stellen weniger gut aus. Foto: Schmid  (Foto: Schmid)In der Altstadt ist der LTE-Empfang ausgezeichnet. Etwas außerhalb des Zentrums sieht es mit dem Handy-Empfang an manchen Stellen weniger gut aus. Foto: Schmid (Foto: Schmid)

Dass er mit dem Handy-Empfang in der Stadt nicht unbedingt rundum glücklich ist, das ließ Oberbürgermeister Alexander Putz bereits vor einigen Wochen in einem Gespräch mit dem Wochenblatt anklingen. Gefühlt werde der eher schlechter als besser, sagte er damals. Jetzt startete der OB von Landshut eine Facebook-Aktion: Die Landshuter sollen der Stadt auf ihrer Seite in dem sozialen Netzwerk die Stellen in der Stadt melden, wo der Empfang besonders schlecht ist. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.

LANDSHUT Vor allem nach dem Urlaub im europäischen Ausland, wo es auf jedem Berg, jeder Insel, in jedem Tal auf jeder noch so abgelegenen Wanderdüne LTE-Empfang gibt, verstärkt sich dieses Gefühl: Landshut ist übersät von Funklöchern und das, obwohl an jeder Ecke ein Handymast steht. Im Stadtteil Schönbrunn bzw. im Ortsteil Schweinbach zum Beispiel, aber auch mitten in der Stadt, bei der Kreuzung der Podewilsstraße mit der Maximilianstraße, ist es plötzlich vorbei mit dem mobilen Internet. Wenn man Glück hat, dann kann man mit Müh und Not telefonieren. E-Mails abrufen, Messengerdienste verwenden – Fehlanzeige.

Das will der Oberbürgermeister jetzt ändern. Auf der Facebook-Seite der Stadt hat er deshalb am Dienstag dazu aufgerufen, die „Problemzonen“ zu melden. Auf der Facebook-Seite der Stadt heißt es: „Melden Sie uns über die Kommentarfunktion des Beitrags, wo die Netzqualität in Landshut zu wünschen übrig lässt. Geben Sie dabei bitte unbedingt neben der Straße auch den Netzbetreiber an.“

Die Stadt werde dann die Informationen sammeln und an den zuständigen Netzbetreiber weiterleiten. Die Reaktionen der Landshuter ließen nicht lange auf sich warten. Bereits kurz nach dem Aufruf wurden die ersten Standorte mitgeteilt.


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