14.12.2017, 14:47 Uhr

Umweltsenat hat Fällung genehmigt Motorsäge bedroht Pappeln: Werner will sie retten


Im Winter noch sollen sie fallen. Der grüne Strich an den Stämmen mehrerer großer Pappeln am Klosterholzweg ist die Markierung für die Motorsäge bzw. den Harvester. Der überraschende Beschluss des Umweltsenats stammt vom 6. Dezember. Und er stößt manchen Bürgern und Naturschützern sauer auf.

LANDSHUT „Diese riesigen Pappeln sind einzigartig in Landshut und kerngesund. Es gibt keinen biologischen Grund, sie zu fällen“, sagt Anwohner Werner Fuchs, Inhaber der Baumschule am Almenhof 1a. Mit den Pappeln ist er aufgewachsen, er schätzt ihr Alter auf „mindestens 70 Jahre“. Ins gleiche Horn stößt Helmut Böhm vom Bund Naturschutz: „Es werden zu viele Bäume im Raum Landshut mit Pseudo-Begründungen gefällt. Die Natur wird an zu vielen Stellen durch Beton ersetzt.“

Laut Beschlussvorlage im Umweltsenat sollen die Pappeln die Verkehrssicherheit gefährden, weil nach starkem Wind immer wieder Bruchholz aus den Kronen auf die Straße fällt. Dieses muss dann das Stadtgartenamt beseitigen. 2016 sind 546 bis dato geschützte Bäume von der Baumschutzverordnung befreit worden – darunter die Pappeln, die wegen ihres Stammdurchmessers als besonders schützenswert gelten.

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