04.03.2019, 10:26 Uhr

Umwelt Bayerische Gebietsbetreuer trafen sich in laufen – „Blühpakt Bayern“ auf der Tagesordnung

(Foto: ANL/Hannes Kraus)(Foto: ANL/Hannes Kraus)

Die Bayerischen Gebietsbetreuer trafen sich zu ihrer Jahrestagung bei der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) in Laufen.

LANDKRIS KELHEIM Mit dabei war auch die Gebietsbetreuerin der Weltenburger Enge, Franziska Jäger, aus Kelheim vom Landschaftspflegeverband Kelheim VöF. Besonders erfreulich sei die nunmehr auf 56 gestiegene Zahl der betreuten Gebiete in Bayern. So sind im Regierungsbezirk Niederbayern inzwischen zehn Gebietsbetreuer-Stellen besetzt. Die Themen der Tagung waren wie immer sehr vielfältig, von organisatorischen Dingen über fachliche Informationen bis zum Erfahrungsaustausch untereinander. Ein wichtiger Punkt war die Einrichtung von Naturpark-Rangern, wie sie von der Bayerischen Staatsregierung im letzten Jahr beschlossen wurde. Immerhin sind 24 der 56 Gebietsbetreuungen in Naturparken angesiedelt, in denen künftig 60 Naturpark-Ranger tätig sein werden. Die Aufgabengebiete der Ranger und der Gebietsbetreuer seien sehr artverwandt, betonte Wolfram Güthler vom StUMV, der extra für diesen Themenblock aus München angereist war. Er sah die Arbeit der Gebietsbetreuer vor allem auf der konzeptionellen und organisatorischen Ebene. Die Ranger würden hier unterstützende Tätigkeiten wahrnehmen und ansonsten eher informelle und kontrollierende Aufgaben in den Gebieten ausführen. Die Gebietsbetreuer begrüßten einhellig diese personelle Aufstockung im Naturschutz. Dass die Zusammenarbeit mit den Naturpark-Rangern bei Kooperation und fruchtbaren Absprachen gut gelingen könne, davon waren alle Gebietsbetreuerinnen und Gebietsbetreuer überzeugt.

Weiteres Thema der Tagung war der „Blühpakt Bayern“, der von Dr. Stephan Niederleitner vom StMUV vorgestellt wurde. Auch hier wurde deutlich, dass die Gebietsbetreuer dort, wo es in ihren Aufgabenbereichen möglich ist, dieses Projekt mit unterstützen.


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