29.09.2018, 22:17 Uhr

Natur Ackerwildkrautpreis 2018 – vier Preisträger kommen aus dem Landkreis Kelheim

Die Teilnehmer der Preisverleihung des Ackerwildkrautwettbewerbs 2018: Peter Forstner (BN), Klaus Blümlhuber (VöF), Christian Ramler, Anton Ramler, Aunkofer Simon, Sandra Langecker, Michael Triebwetter, Franz Aunkofer, Peter Rieger, Wolfgang Gural (stellvertretender Landrat). (Foto: VöF)Die Teilnehmer der Preisverleihung des Ackerwildkrautwettbewerbs 2018: Peter Forstner (BN), Klaus Blümlhuber (VöF), Christian Ramler, Anton Ramler, Aunkofer Simon, Sandra Langecker, Michael Triebwetter, Franz Aunkofer, Peter Rieger, Wolfgang Gural (stellvertretender Landrat). (Foto: VöF)

24 Landwirte aus ganz Niederbayern bewarben sich mit ausgewählten Flächen für den Ackerwildkraut-Wettbewerb, darunter 19 ökologisch- und fünf konventionell wirtschaftende Betriebe. Der Wettbewerb wurde vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), dem Biolandverband und dem BUND Naturschutz in Bayern (BN) gemeinsam ausgeschrieben.

LANDKREIS KELHEIM Die sechs beteiligten Landwirte aus dem Landkreis Kelheim haben dabei erfreulicherweise einen ersten, zwei zweite und einen dritten Preis errungen.

Den ersten Platz in der Kategorie Ökologischer Landbau niederbayernweit belegte Simon Aunkofer, der in Herrnsaal im Landkreis Kelheim den elterlichen Biobetrieb vor wenigen Jahren übernommen hat. Die Siegerfläche wird aktuell mit Winterroggen bestellt und durch das Vertragsnaturschutzprogramm gefördert. Ausschlaggebend für die Prämierung des Ackers war der Fund von über 50 Ackerwildkräutern, wobei fünf davon besonders seltene Arten sind wie z.B. das Rispen-Lieschgras. Die beiden zweiten Preise gingen an Peter Rieger aus Peising bei Bad Abbach (Ökolandbau) und Christian Ramler aus Kelheim-Staubing (konventionell). Auf dem Braugerstenacker von Christian Ramler wurde beispielsweise die Kleine Wachsblume und der Frauenspiegel gefunden, im Winterroggen von Peter Rieger die Kornrade und ebenfalls der Frauenspiegel. Dieser ist besser an Winter- als an Sommergetreide angepasst und kam hier deshalb im gesamten Acker vor. Einen dritten Preis erhielt Michael Triebswetter Kelheim-Stausacker (konventionell).

Stellvertretender Landrat Wolfgang Gural gratulierte den engagierten Landwirten aus dem Landkreis und zeigte sich zusammen mit Peter Forstner, BN-Kreisvorsitzender, und Klaus Blümlhuber, VöF-Geschäftsführer, hoch erfreut über das sehr gute Abschneiden im Ackerwildkrautwettbewerb Niederbayern.

Der Wettbewerb wurde gefördert vom Bayerischen Naturschutzfond aus Mitteln der Glücksspirale. Die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Niederbayern finanzierte im Rahmen des Wettbewerbs die Kartierung der Äcker aus Mitteln des Bayerischen Biodiversitätsprogramms 2030 des Bayerischen Umweltministeriums.


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