19.01.2019, 16:17 Uhr

Aufatmen im Berchtesgadener Land Landrat Grabner erklärt Katastrophenlage für beendet

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Landrat Georg Grabner erklärte am Samstag, 19. Januar 2019 um 12:00 Uhr den Katastrophenfall im Landkreis Berchtesgadener Land für beendet.

LANDKREIS BGL. Für ihren tagelangen, unermüdlichen Einsatz dankte Landrat Grabner den rund 12.000 Einsatzkräften aus dem Berchtesgadener Land und den vielen Helferinnen und Helfern aus ganz Bayern, aus anderen Bundesländern und dem benachbarten Land Salzburg für deren Hilfe und Unterstützung.

Landrat Georg Grabner: „Durch diese immense Gemeinschaftsleistung der verschiedensten Einsatz- und Hilfsorganisationen, die auch den sehr hohen Koordinierungsaufwand untereinander hervorragend bewältigt haben, konnten der Landkreis Berchtesgadener Land und seine Bürgerinnen und Bürger vor möglichen großen Schäden für Mensch und Sachgüter bewahrt werden.“

Die Einsatzkräfte und die Helferinnen und Helfer wurden in dem insgesamt 10 Tage andauernden Katastrophenfall von der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt und den Örtlichen Einsatzleitungen koordiniert und von den Feuerwehren, der Bundeswehr, dem THW (inklusive den Baufachberatern), der Bundespolizei, der Bayerischen Polizei, dem BRK, dem Malteser Hilfsdienst, der Wasserwacht, der Bergwacht, den Lawinenkommissionen, den betroffenen Landkreisgemeinden (vor allem mit ihren Bauhofmitarbeitern), den staatlichen Behörden mit den Straßenmeistereien, der Integrierten Leitstelle Traunstein und dem Landratsamt Berchtesgadener Land mit den spezifisch betroffenen Fachbereichen gestellt. Ein besonderer Dank gilt auch den Arbeitgebern, die die ehrenamtlichen Hilfskräfte trotz vielfach voller Auftragsbücher von der Arbeit freigestellt haben sowie den Familienangehörigen für ihr Verständnis.

Im Einsatzzeitraum wurden mehr als 1.550 Dächer, insbesondere von Privatgebäuden, von den gewaltigen Schneelasten befreit. Sehr zeit- bzw. einsatzintensiv waren auch große öffentliche Gebäude mit ihren großen Dachanlagen.

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde am Landratsamt ein Bürgertelefon mit bis zu 4 Anrufleitungen eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen im gesamten Zeitraum ca. 3.400 Anrufe entgegen, beantworteten dabei Fragen und leiteten die Bitten von Hauseigentümern bezüglich der Räumung der Dächer an die Örtlichen Einsatzleitungen weiter.

Um die Öffentlichkeit und die Medien stets über den aktuellen Stand zu informieren, veröffentlichte die Pressestelle des Landratsamts insgesamt 33 Pressemitteilungen. Diese Informationen, die unter anderem auch über die aktuell gültigen Straßensperrungen informierten, wurden zeitgleich auch auf der Internetseite des Landratsamts Berchtesgadener Land unter www.lra-bgl.de eingestellt. Die Meldungen „Aktuelles zum Katastrophenfall im Landkreis“ wurden dabei insgesamt rund 30.000 Mal abgerufen.


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