30.10.2018, 10:42 Uhr

Pflanzung in Bad Reichenhall Trompetenbaum als Symbol der Zusammengehörigkeit

Gemeinsam schaufelten sie den neuen Trompetenbaum im Königlichen Kurgarten ein (v.l.):Gabriella Squarra (Geschäftsführerin der Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain), Harald Labbow (Vorsitzender Trägerverein Bad Reichenhaller Philharmoniker), Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, Bayerisch Gmains zweiter Bürgermeister Armin Wierer, Felix Breyer (Geschäftsführer Bad Reichenhaller Philharmoniker). (Foto: Stadt Bad Reichenhall)Gemeinsam schaufelten sie den neuen Trompetenbaum im Königlichen Kurgarten ein (v.l.):Gabriella Squarra (Geschäftsführerin der Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain), Harald Labbow (Vorsitzender Trägerverein Bad Reichenhaller Philharmoniker), Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, Bayerisch Gmains zweiter Bürgermeister Armin Wierer, Felix Breyer (Geschäftsführer Bad Reichenhaller Philharmoniker). (Foto: Stadt Bad Reichenhall)

Das Festjahr 150 Jahre Königlicher Kurgarten und 150 Jahre Bad Reichenhaller Philharmoniker neigt sich dem Ende. Um das doppelte Jubiläum lebendig zu halten und als Zeichen der Verbundenheit, wurde nun im Königlichen Kurgarten ein Trompetenbaum gepflanzt.

BAD REICHENHALL. Im Sommer wird er ein Hingucker sein, mit seinen auffallend großen und herzförmigen Blättern. Seinen Namen verdankt der Trompetenbaum der Form seiner weißen Blüten. Sie sind mit zwei gelben Streifen durchzogen und zeigen purpurfarbene bis goldene Flecken. Trompetenbäume stammen ursprünglich aus dem südöstlichen Nordamerika und können im Alter eine Wuchshöhe von zehn bis fünfzehn Metern und eine Kronenbreite von acht bis zwölf Metern erreichen, weiß Christian Braun, Leiter der Kurgärtnerei und des Betriebshofes, und scherzt: „Wir hätten auch einen Klarinetten- oder Violinenbaum genommen, aber den gibt es leider nicht.“

Er und sein Team betreuen das ganze Jahr über den Königlichen Kurgarten, alle Kuranlagen in Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain sowie die Grünausstattung der RupertusTherme. Zur Pflanzung des neuen Trompetenbaumes mussten sie ordentlich anpacken. Mit dem Gabelstapler wurde der neue Baum, der bereits 30 Jahre alt ist, zu seinem Standort am nördlichen Ende des Kurgartens, an der Grenze zur Bahnhofstraße, gebracht. Das Loch war bereits ausgehoben. Zuschaufeln durften es Reichenhalls Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner und sein Bayerisch Gmainer Kollege Armin Wierer, Gabriella Squarra (Geschäftsführerin der Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain), Harald Labbow (Vorsitzender Trägerverein Bad Reichenhaller Philharmoniker), Felix Breyer (Geschäftsführer Bad Reichenhaller Philharmoniker) und Christian Braun.

Die Geschichte des Königlichen Kurgartens und der Bad Reichenhaller Philharmoniker sind eng miteinander verbunden. Beide Institutionen gibt es seit dem Jahr 1868. Damals legte der Königlich Bayerische Hofgartengärtner Carl von Effner nord- und südseitig der Reichenhaller Gradierwerke den Kurgarten an, zeitgleich wurde der erste Kurmusikvertrag unterschrieben. Die täglichen Konzerte des Orchesters im Kurgarten waren damals das gesellschaftliche Ereignis und eine Tradition, die die Reichenhaller Philharmoniker bis heute pflegen.

„Der Aufschwung zum Weltkurort verschaffte den Philharmonikern und dem Königlichen Kurgarten die nötige Standfestigkeit, um auch heftige Stürme zu überstehen. Und so gehen beide bis heute Seite an Seite und blühen durch ihre schöpferische Kraft“, sagte Philharmoniker-Geschäftsführer Felix Beyer und weiter: „Es ist ein schönes Bild, dass wir zusammen im denkmalgeschützten Kurgarten als Zeichen der Vergangenheit und für eine gemeinsame Zukunft diesen Trompeten-Baum pflanzen.“

„Seit 150 Jahren wurde und wird der Königliche Kurgarten weiterentwickelt und auf die Bedürfnisse unserer Besucher abgestimmt, ohne dabei den historischen Bezug zu verlieren“, freute sich Kur-GmbH Geschäftsführerin Gabriella Squarra über den Trompetenbaum-Neuling. Auf dem rund 40.000 Quadratmeter großen Areal wachsen über 42 Baumarten sowie heimische und exotische Gewächse aus Asien und Nordamerika.


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