10.01.2019, 13:33 Uhr

Fleißige Helfer Unwettereinsätze fordern die FFW Hochdorf

Über 50 Bäume waren über Nacht zum Mittwoch zwischen Scheibe und der Landkreisgrenze nach Deggendorf in die Fahrbahn gefallen. (Foto: pm/Trum, FFW Hochdorf)Über 50 Bäume waren über Nacht zum Mittwoch zwischen Scheibe und der Landkreisgrenze nach Deggendorf in die Fahrbahn gefallen. (Foto: pm/Trum, FFW Hochdorf)

Seit Dienstag kurz nach 16 Uhr sind die Aktiven der FFW Hochdorf enorm gefordert worden. Wegen des intensiven Schneefalls wurden die Aktiven seitdem zu vielen Einsätzen alarmiert.

HOCHDORF Größtenteils waren Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Diese konnten meist innerhalb kurzer Zeit von der Fahrbahn entfernt werden. Der Einsatzschwerpunkt lag im Bereich Scheibe bzw. Ritzmaisersäge. Starker Schneefall ließ in diesem Bereich innerhalb weniger Stunden etliche Bäume auf die Fahrbahn fallen.

Am Dienstagabend gegen 23 Uhr waren die knapp 20 Feuerwehrmänner im Bereich Ritzmaisersäge im Einsatz. Innerhalb weniger Minuten fielen zahlreiche Bäume auf die Ruselstrecke. Die Sicherheit der Feuerwehrmänner und auch der Autofahrer war nicht mehr gegeben, deshalb musste die Ruselstrecke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Die Staatsstraße 2135 wurde in Fahrtrichtung Deggendorf von den Hochdorfer Feuerwehrmännern bei der Abzweigung Ritzmais gesperrt, bis die Straßenmeisterei Zwiesel die notwendigen Verkehrsschilder an die Einsatzstelle brachte. Kurz vor 1 Uhr morgens rückten die Feuerwehrler wieder ins Gerätehaus ein.

Am Mittwochmorgen wurde der Abschnitt der Staatsstraße 2135 zwischen Scheibe und Ritzmaisersäge durch die Führungskräfte erkundet und kurz nach 7.30 Uhr wurde die FFW Hochdorf zu den umgestürzten Bäumen in diesem Bereich alarmiert. Über 50 Bäume waren über Nacht zwischen Scheibe und der Landkreisgrenze nach Deggendorf in die Fahrbahn gefallen und wurden von den 25 ausgerückten Hochdorfer Feuerwehrmännern entfernt. Gegen 9.30 Uhr waren sämtliche Bäume auf der Ruselstrecke entfernt.

Anschließend wurden umgestürzte Bäume zwischen Seiboldsried und Dürrwies bzw. im Historischen Waldferiendorf Dürrwies entfernt. Auch in der Ruselstraße in Hochbruck mussten die Feuerwehrler noch etliche Bäume von der Fahrbahn bringen. Gegen Mittag konnten dann alle ins Feuerwehrhaus einrücken. Bereits am Mittwochnachmittag und am Mittwochabend wurden aber die Aktiven abermals alarmiert. Wiederum in der Ruselstraße in Hochbruck fielen Bäume wegen des nassen Schnees auf die Fahrbahn. Die Feuerwehrmänner schnitten auch diesen Streckenabschnitt nochmals frei.

Die Feuerwehrmänner richten einen herzlichen Dank an Matthias Stern vom Lohnunternehmen Stern für die tatkräftige Unterstützung bei den Unwettereinsätzen. Danke an die Bäckerei Achatz in Hochbruck, die die ausgerückten Feuerwehrmänner kostenlos mit frischen Backwaren und Getränken versorgte, ebenfalls an das Historische Waldferiendorf Dürrwies für die kostenlosen Getränke.


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