27.08.2018, 12:38 Uhr

Vom Küken zum Schwan Alle neun Jungschwäne sind wohlauf


Sebastian Deinböck klingt fast so, als wenn er selbst stolzer Vater wäre. Der Schwanenbeobachter beäugt und fotografiert seit drei Jahren ein Schwanenpaar in Richnachmündt, dort wo die Ohe in den „Regener Stausee“ rinnt. In diesem Jahr haben Schwanenmama und -papa gleich für neunköpfigen Nachwuchs gesorgt. Am 19. Mai knackten die ersten Küken ihre Eierschale. Und wie geht es ihnen inzwischen? „Es geht allen gut!“, freut sich Deinböck.

RINCHNACHMÜNDT Seit ihrer Ankunft sorgt das Schwanenpaar immer um den Muttertag herum für Nachwuchs. Einer, der immer hautnah dabei ist, ist Hobbyfotograf Sebastian Deinböck.

Er verbringt täglich ein bis zwei Stunden in der Nähe der Schwäne, um sie zu fotografieren.

In diesem Jahr sorgte sein Einsatz für bezaubernde Bilder der Schwanenfamilie mit ihren neun Küken, die das Wochenblatt am 5. Juni veröffentlichte (www.wochenblatt.de/artikel/243884).

Der Hobbyfotograf verfolgte die stolzen Vögel weiter, denn „es ist einfach faszinierend zu sehen, welche Entwicklung die kleinen Schwäne in einem halben Jahr machen“, so Sebastian Deinböck und fügt hinzu: „Gerade die Phase, in der sie fliegen lernen, ist etwas ganz Besonderes!“

Mama und Papa Schwan passen weiter gut auf

„Aus den neun geschlüpften Schwanenküken sind mittlerweile stolze Schwäne geworden“, berichtet Deinböck. Es haben alle überlebt und sie sind schon fast so groß wie ihre Eltern, die noch immer gut auf sie aufpassen.

„Kommt man ihnen zu nahe, ist sofort die Mama oder der Papa zur Stelle, um die Störenfriede zu vertreiben“, schmunzelt er.


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