30.10.2017, 10:52 Uhr

Sturmtief Herwart hielt die Feuerwehr auf Trab

(Foto:123rf.com/trendobjects)(Foto:123rf.com/trendobjects)

Das Sturmtief „Herwart“ sorgte für mehr als 50 unwetterbedingte Einsätze im Landkreis Regen. Die Mehrzahl davon waren umgestürzte Bäume, die Staßen blockierten. Auch wurden einige Dächer vom Sturm abgedeckt und mussten von den Feuerwehren gesichert werden.

REGEN Verletzte Personen waren bei der Kollision eines Waldbahnzuges mit einem umgestürzten Baum in der Nähe von Pometsauer Mühle zu verzeichnen.

Auf der Baustelle des Gymnasiums Zwiesel kam es zu einem Wassereintritt über das baubedingt offene Dach. Die Feuerwehr Zwiesel nahm das eingedrungene Regenwasser mit Nasssaugern soweit möglich auf.

In Lindenau knickte durch den Sturm ein Mast einer 20 kV-Leitung. Hierdurch kam es zu Stromausfall in der Gemeinde Achslach und in Teilen der Gemeinde Kollnburg. Die Feuerwehr Achslach sicherte den Gefahrenbereich weiträumig ab, bis ein Techniker des Energieversorgers die Stromleitung abschalten konnte.

In Obernaglbach in der Gemeinde Kirchberg im Wald stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. Verletzt wurde dabei nach derzeitigen Kenntnisstand niemand. Die Bergung des Baumes gestaltete sich aufwändig.

In Haberbühl in der Gemeinde Kollnburg stürzte ebenfalls ein Baum auf ein Wohnhaus. Auch hier wurde niemand verletzt.

Wegen umstürzender Bäume musste die Gemeindeverbindungsstrasse von Oberried nach Schareben in der Gemeinde Drachselsried gesperrt werden. Diese wird aller Voraussicht nach erst nach Ende der Sturmwetterlage wieder geöffnet werden.

Auch in den Gemeinden Arnbruck, Drachselsried und Bodenmais kam es zu einem zeitweiligen Stromausfall.

Mit dem Nachlassen des Sturms am frühen Nachmittag, ging auch das Einsatzaufkommen zurück. Die Feuerwehren im Landkreis Regen werden über die integrierte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Straubing alarmiert. Dort laufen die Notrufe unter der Rufnummer 112 aus dem Landkreis Regen auf.


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