30.08.2015, 10:03 Uhr

Politik Nach Lucke-Abgang: Die AfD verliert an Mitgliedern

Bernd Lucke, ehemals AfD Foto: EcklBernd Lucke, ehemals AfD Foto: Eckl

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat nach eigenen Angaben rund 20 Prozent ihrer Mitglieder verloren.

DEUTSCHLAND Demnach sind seit dem Parteitag in Essen Anfang Juli und der Gründung der Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) durch AfD-Mitgründer Bernd Lucke rund 4.200 der zuvor 21.000 Mitglieder ausgetreten.

Wie ein Parteisprecher mitteilte, ist die Austrittswelle mittlerweile verebbt. "Stattdessen ist die Zahl der Anträge auf Neuaufnahme in die AfD deutlich gestiegen", sagte der Sprecher dem Nachrichtenmagazin Focus. Konkrete Zahlen gebe es jedoch noch nicht. Jüngste Umfragen sehen die AfD zwischen drei und vier Prozent. Damit würde sie die Fünf-Prozent-Hürde verfehlen.

Bei der Konkurrenzpartei Alfa sind nach eigenen Angaben bislang rund 2.000 Mitgliedsanträge eingegangen. Etwa 60 Prozent von ihnen kommen demnach aus der AfD.


0 Kommentare