08.11.2012, 15:52 Uhr

Zum Internationalen Tag der Putzfrau 13 Prozent der Deutschen putzen fast einen ganzen Monat pro Jahr!

Saubere Nachrichten: Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Kärcher verbringen die Deutschen durchschnittlich 4,7 Stunden in der Woche mit Putzen; rund 13 Prozent hochgerechnet auf das Jahr sogar fast einen ganzen Monat! Die Zahlen zum Internationalen Tag der Putzfrau 2012!

WINNENDEN Beim Thema Putzen im Haushalt sind die Deutschen fleißig. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Kärcher verbringen die Deutschen durchschnittlich 4,7 Stunden in der Woche mit dem Saubermachen von Küche, Bad und Co. Überraschend: Rund 13 Prozent der 1004 in Deutschland Befragten ab 18 Jahren beschäftigen sich sogar mehr als zehn Stunden mit dem Reinemachen – hochgerechnet auf das Jahr ist das fast ein ganzer Monat.

Die Geschlechterrollen sind laut Umfrage klassisch verteilt: Frauen (6,2 Stunden) sind fast doppelt so aktiv wie Männer (3,2 Stunden). Verschafft Bildung einen Putzvorsprung, macht sie effizient oder eher faul? Die Ergebnisse lassen Interpretationsspielraum, jedoch steht fest, dass Deutsche mit Abitur oder höherem Bildungsabschluss drei Stunden weniger putzen als jene mit Hauptschulabschluss (6,8 Stunden).

Und wo stecken die putzwütigsten Deutschen? Die Antwort läge mit der „schwäbischen Hausfrau“ nahe, doch weit gefehlt: Das größte Putzfimmel-Potenzial ist im Norden Deutschlands mit durchschnittlich 5,2 Stunden in der Woche zu finden. Am wenigsten Zeit zum Saubermachen investieren die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen mit durchschnittlich 4,2 Stunden.

Selbst ist der Mann – und die Frau Fast alle Befragten (91%) nehmen den Putzlappen selbst in die Hand. Innerhalb dieser Mehrheit ist eine klare Trennung zu erkennen: 46 Prozent holt sich zusätzliche Unterstützung von Familienmitgliedern (82%) und/oder dem Partner (67%) aber auch von einer Putzfrau (14%). 45 Prozent machen das bisschen Haushalt alleine, obwohl ein Drittel von ihnen (35%) in einer Partnerschaft leben.

Die Top 3 der unbeliebtesten Putzarbeiten der Deutschen Wer kennt sie nicht: Putzarbeiten, vor denen man sich drückt, weil man sie äußerst ungern erledigt. Auf Platz 1 der unbeliebtesten Hausarbeiten landet das Fensterputzen (44%). Ebenfalls ungern schrubben die Deutschen in der Küche den Backofen, wischen den Kühlschrank aus und befreien die Küchenoberflächen sowie Armaturen von Fett und Kalk (35%). Und wenn es um das stille Örtchen geht, würden 28 Prozent der Putzenden lieber den Lappen liegen lassen. Interessanterweise steigt die Zahl der Toiletten-Putzmuffel, je mehr Personen in einem Haushalt leben.

Das staubige Geheimnis auf deutschen Schränken 

Nicht unerwartet, aber überraschend deutlich: Der schmutzigste Fleck im Haushalt wird auf den Schränken vermutet (57%). Gesteigerte Populationen von Wollmäusen und Staubflusen sowie Krümel des letzten Fernsehabends sind außerdem bei 37 Prozent der Befragten unter dem Sofa zu finden. Und wo gehobelt wird, fallen Späne. So auch in deutschen Küchen, wo frittiert, gebacken und gebraten wird. Sehr schmutzig ist es laut Umfrage auf den Fliesen beim Herd (21%), im Backofen (20%) und im Kühlschrank (10%). 

Putz-Studie von Kärcher Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, wer im deutschen Haushalt für das Putzen zuständig ist, und wie viel Zeit die Befragten im Laufe einer typischen Woche mit dem Saubermachen verbringen. Welche Putzarbeiten äußerst ungern erledigt werden, und wo sich der schmutzigste Fleck im Zuhause befindet, waren weitere Untersuchungspunkte der Forsa-Umfrage. Die Putz-Studie wurde vom schwäbischen Familienunternehmen Kärcher in Auftrag gegeben, das mit Fenstersaugern, Akkubesen und Dampfreinigern zahlreiche Geräte für die Reinigung von Bad, Küche und Wohnzimmer anbietet.

8. November – Internationaler Tag der Putzfrau Das erste Mal begangen wurde der “Internationale Tag der Putzfrau” am 8. November 2004. Eingeführt durch Gesine Schulz, einer deutschen Krimiautorin, die den Geburtstag ihrer Hauptfigur, Karo Rutkowsky, Putzfrau und Privatdetektivin, zum Anlass nahm, die Arbeit der Reinigungsfachkräfte zu würdigen und ihnen als Zeichen der Anerkennung eine weisse Rose zu überreichen. Seither wird der 8. November vor allem in den deutschen Medien regelmässig für Berichterstattungen rund um die Anliegen der Reinigungsbranche genutzt.


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