24.11.2019, 11:31 Uhr

Meister dahoam IHC Atting gewinnt nach furiosem letzten Drittel Zweitligatitel

(Foto: IHC/ Harry Schindler)(Foto: IHC/ Harry Schindler)

Meister dahoam! Nach 40 Minuten schien der Traum schon geplatzt zu sein. Nach 60 Minuten war er real. Der IHC Atting hat am Samstagabend in eigener Halle vor der Rekordkulisse von 450 Zuschauern durch ein 8:5 gegen die Kassel Wizards die Zweitligameisterschaft gewonnen. Dabei gaben die Wölfe zunächst eine 4:1-Führung nach dem ersten Drittel aus der Hand und lagen nach dem zweiten Drittel mit 4:5 zurück. Mit vier Toren im Schlussdrittel drehten sie das Spiel und die Serie (das Hinspiel hatten sie 10:11 verloren) aber noch.

ATTING Meister dahoam! Nach 40 Minuten schien der Traum schon geplatzt zu sein. Nach 60 Minuten war er real. Der IHC Atting hat am Samstagabend in eigener Halle vor der Rekordkulisse von 450 Zuschauern durch ein 8:5 gegen die Kassel Wizards die Zweitligameisterschaft gewonnen. Dabei gaben die Wölfe zunächst eine 4:1-Führung nach dem ersten Drittel aus der Hand und lagen nach dem zweiten Drittel mit 4:5 zurück. Mit vier Toren im Schlussdrittel drehten sie das Spiel und die Serie (das Hinspiel hatten sie 10:11 verloren) aber noch.

Spielentscheidende Akteure waren Christoph Wittenzellner, der mit seinen beiden Toren in der 44. und 46. Minute aus dem 4:5 ein 6:5 machte, sowie Maximilian Kettl und Matthias Rothhammer, die ab der 57. Minute bei einer doppelten Unterzahl gegen die enorm passsicheren Wizards leidenschaftlich die Führung verteidigten und keine Schüsse mehr auf das Tor des stark haltenden Raphael Heitzer zuließen. Kettl hatte zuvor in der 53. Minute das 7:5 und damit das spätere Championship Winning Goal erzielt.

Um 19.35 Uhr durfte Kapitän Fabian Hillmeier aus den Händen von Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber den Siegerpokal entgegennehmen. Jeder einzelne Spieler präsentierte den Zuschauern den Pokal, es folgten Humba mit den Fans und die Raupe auf dem Feld. Danach wurde gefeiert. „Unsere Mannschaft war brutal dieses Jahr“, sagte Hillmeier. „Das hat man gesehen, wie wir im letzten Drittel noch einmal zurückgekommen sind. Geil, dass es am Ende gereicht hat!“

Auch 2020 wird der Club in der 2. Bundesliga antreten. Die Clubführung hatte sich in Absprache mit der Mannschaft für einen Verzicht auf den Aufstieg in Liga eins entschieden. Gründe sind eine fehlende C-Trainerlizenz mit damit verbundener 5.000-Euro-Strafe und eine weitere Fokussierung auf den Nachwuchs. U13 und U10 wurden 2019 bayerischer Meister, die U16 Vizemeister. Vier Spieler der Junioren schnupperten 2019 erstmals Zweitligaluft. Hier will der IHC in den kommenden Jahren verstärkt ansetzen.


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