11.06.2019, 15:59 Uhr

Team Bayern belegt Rang 4 Acht Attinger beim erstmals ausgetragenen U16-Länderpokal

(v.li.) Alex Maier, Co-Trainer Fabian Hillmeier, Thomas Neufeld, Maximilian Sauermilch, Patrick Schwab, Justin Korn, Valentin Lehner, Ben Attenberger, Ben Stadler. (Foto: Erich Attenberger)(v.li.) Alex Maier, Co-Trainer Fabian Hillmeier, Thomas Neufeld, Maximilian Sauermilch, Patrick Schwab, Justin Korn, Valentin Lehner, Ben Attenberger, Ben Stadler. (Foto: Erich Attenberger)

Am Pfingstwochenende fand erstmals ein Länderpokal der U16 im Inline-Skaterhockey statt.

ATTING Die bayerische Skaterhockey-Auswahl der Altersklasse U16 hat beim erstmals ausgetragenen Länderpokal am Pfingstwochenende in Berlin den vierten Platz erreicht und damit die Zielvorgabe Halbfinale von Trainer Martin Eckart (Deggendorf) erfüllt. Der IHC Atting stellte mit gleich acht Spielern und Bundesligakapitän Fabian Hillmeier als Co-Trainer das größte Kontingent des Teams.

„Alles in allem war es ein gelungenes Turnier, auch wenn am Ende nur der vierte Platz herausgesprungen ist“, bilanzierte Hillmeier. „Wir waren eine gemischte Truppe mit allen Jugendjahrgängen. Ich denke, dass jeder Spaß hatte und persönlich einiges mitnehmen konnte.“ Auch die Chemie im Team habe gestimmt. „Das hat man vor allem beim Teamabend und beim Spaziergang zum Brandenburger Tor und zum Kanzleramt gesehen.“

Ländervergleiche gab es bisher nur im Bereich der U19, auf Initiative Bayerns (2018 fanden bereits zwei Testspiele gegen Berlin statt) hat der deutsche Verband ISHD nun diesen Vergleich auch für die U16 eingeführt. Sieger wurde in Berlin die Mannschaft Nordrhein-Westfalens. Das Bundesland stellt seit vielen Jahren auch die Siegerteams der U19 und verfügt über die höchste Vereins- und Spielerdichte in Deutschland.

Das bayerische Team konnte in der Gruppenphase nur das Spiel gegen Baden-Württemberg (3:2) gewinnen, unterlag zunächst NRW mit 2:10, dann Niedersachsen mit 2:7 und auch Berlin mit 1:6. „Die anderen Teams hatten anders als wir größtenteils Endjahrgänge und das hat man in der Vorrunde vor allem körperlich gemerkt“, erklärt Hillmeier. „Im Halbfinale gegen NRW konnten wir dann einige Zeit mithalten, aber letztendlich waren die dann zu stark.“ Das Spiel endete mit 1:7.

In der anschließenden Platzierungsrunde gab es ein 4:2 gegen Baden-Württemberg und eine knappe Niederlage gegen Berlin (3:4). „Da hat uns im Abschluss das Glück gefehlt und es hat ganz knapp nicht mehr gereicht“, sagt Hillmeier. „Aber der Mannschaft kann man nichts vorwerfen. Sie hat bis zum Schluss gekämpft.“ Der Deggendorfer Leon Draser wurde ins All-Star-Team gewählt.


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