13.10.2020, 15:48 Uhr

Echte Sauerei Der Regen verzückte die Teilnehmer beim Crossduathlon „Jag de Wuidsau“

 Foto: TV Burglengenfeld Foto: TV Burglengenfeld

„Es regnet, damit es nicht so staubt“, so der trockene Kommentar der Moderatoren zum „Sauwetter“ bei der siebten Auflage des Outdoorevents „Jag de Wuidsau“ des TV Burglengenfeld.

Burglengenfeld. Die Schirme der Schirmherren taten diesmal leider nicht das, was sie tun sollten, und so schickten der Ehrenschirmherr Landrat Thomas Ebeling und Schirmherr Bürgermeister Thomas Gesche die Sportler bei Nieselregen auf die zwei verschiedenen Distanzen. Der Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbandes, Gerd Rucker, freute sich, dass es dem TV Burglengenfeld Corona bedingt gelang, als einer von nur sieben Vereinen in ganz Bayern die Crossduathlon Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Die Favoriten ließen nichts anbrennen und so triumphierten Sebastian Neef (Triathlon Amberg) und Claudia Mai (CIS Amberg) erneut mit einem Start-Ziel-Sieg bei den Oberpfalzmeisterschaften der Ehrenreich-Massivhaus-Wuidsaujagd über 5,2 Kilometer Laufen, 21,0 Kilometer Biken und nochmals 3,2 Kilometer Laufen. Im Männerfeld setzte sich letztendlich Jonas Rabenstein vom RSC Neukirchen als Zweiter, sowie auf Rang 3 Hannes Spahn aus Schweinfurt und Felix Wagner vom TV Burglengenfeld als Vierter durch. Bei den Mädels finishte Lisa Ott vom Veloclub Regensburg klar als Zweite vor Pamela Hintermeier vom TV Burglengenfeld. Bei den Zweier-Staffeln dominierte das Team Markus Legat und Wolfgang Brandl dank der Tagesradbestzeit von Brandl. Der Jugendliche Michi Fuchs (TV Burglengenfeld) debütierte die Konkurrenz beim Asklepios-Klinik-Jagsprint, ebenso die vereinslose Verena Dormehl. Bei den Jagd-Sprintstaffeln setzten die beiden 15- und 14-jährigen Youngsters des TV Burglengenfeld mit Ludwig Sigl und Lena Betzlbacher ein klares Zeichen mit fast zehn Minuten Vorsprung vor der gesamten Konkurrenz

Dass der Wettkampf nicht „ohne“ war, sah man an den dreckbespritzen aber lächelnden Gesichtern der Athleten, sowie an den matschbehangenen Mountainbikes. Ein besonderer Höhepunkt war der „Fuchsbau“ (ein Hindernisparcours unterhalb der Kreuzbergkirche), wo unter anderem eine Überfahrt über einen Traktoranhänger auf die Multisportler wartete und die knapp 100 Meter lange Röhrendurchfahrt der Umgehungsstraße. Beim letzten Laufpart mit der Treppe hinauf zum Kreuzberg zerplatzten fast die Oberschenkel der bereits schon etwas zermürbten Athleten und forderte oft danach eine kleine Verschnaufpause.


0 Kommentare