21.07.2020, 15:20 Uhr

Corona-bedingt Ein etwas anderer Arber-Radmarathon – auch Bürgermeisterin Astrid Freudenstein trat schon in die Pedale


Der 36. Arber Radmarathon ist erfolgreich angelaufen. Vom 18. bis zum 26. Juli fahren die Teilnehmenden auf Ihren eigens ausgewählten Radstrecken zu Gunsten von Sternstunden e. V. nach dem Motto: „Mach Deinen Arber Radmarathon, Dein Arber hilft!“.

Regensburg. Zu Veranstaltungsbeginn am Samstag, waren bereits 1.120 Radsportfreundinnen und -freunde angemeldet und haben damit einen Spendentopf von 16.000 generiert. Viele Teilnehmer haben aufgrund des schönen Wetters gleich das erste Wochenende des neuntägigen Veranstaltungszeitraums genutzt, um „Ihren eigenen“ Arber-Radmarathon zu fahren. Auch Sportbürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein trat kräftig in die Pedale und bewältigte ihre eigene „Arber-Strecke“ mit viel Spaß und dem guten Gefühl für einen guten Zweck zu radeln.

Große Teilnehmergruppen mobilisierten die langjährigen Sponsoren des Arber-Radmarathons. An der Spitze der Chef selbst – Helmut Stadler mit seinem „Zweirad Center Stadler Team“. Aber auch Continental und die Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf eG mobilisierten viele Mitarbeiter zum Mitmachen beim diesjährigen 36. Arber-Radmarathon.

Die Besonderheit beim diesjährigen „Arber“ ist, dass dieser überall stattfinden kann, nachdem ein Massenstart und die Zielankunft am Dultplatz in Regensburg aufgrund der corona-bedingten Vorschriften nicht möglich waren. Das hat die Fantasie der Teilnehmer angeregt. Der am weitesten entfernt stattfindende Arber wurde von einem Radfreund aus Regensburg in Florida (USA) durchgeführt. Sehr bemerkenswert sind auch

die Radgruppe, die den Arber auf dem Peloponnes in Griechenland gefahren ist, der so genannten „Istrien Arber“ mit über 120 Kilometern, der „Drei-Länder-Arber“ am Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz oder die Hauptstadtfahrt über 240 Kilometern in und durch Berlin mit immerhin 1.000 Höhenmetern.

Der Arber-Radmarathon motiviert Teilnehmer auch zu sportlichen Höchstleistungen. Ausdauersportler Tom Schröder hatte am Samstag die 250-Kilometer-Arber-Runde und am Sonntag die 170 Kilometer gefahren. Sein Ziel ist es alle fünf Rennradstrecken während der neun Tage zu bewältigen. Die längste gefahrene Einzelstrecke liefert bisher Bernhard Schmitt aus Hemau mit seinem „Race around Oberpfalz“. 388 Kilometer mit 4.800 Hähenmetern in 15:40 Stunden, Respekt vor dieser Leistung!

Fast schon „romantisch anmutend“ ist die Geschichte einer Familie aus Wenzenbach, die als „Omloretti-Griemaldi-Team 80“ an den Start für eine 50-Kilometer-Runde mit 500 Höhenmetern gingen. Zum 80. Geburtstag von Gisela war die Familie mit zehn Personen ihren eigenen Arber-Radmarathon gefahren und Gisela mit ihren 80 Jahren war noch nicht mal die Älteste im Teilnehmerteam. Eine beeindruckende Leistung – Respekt!

Der Arber-Radmarathon läuft noch bis zum 26. Juli. Bis dahin kann sich immer noch angemeldet werden. Die Onlineanmeldung schließt am Sonntag um 12 Uhr. Veloclub-Präsidentin Barbara Wilfurth zeigt sich begeistert, dass der Arber Radmarathon trotz der Corona Pandemie so gut funktioniert: „Die Fantasie und die Motivation der Teilnehmenden ist beeindruckend. Macht mit und meldet Euch noch an unter www.arber-radmarathon.de zu Gunsten von Sternstunden e. V..“


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