04.02.2020, 13:21 Uhr

Bayerische Hallenmeisterschaften Die Telis-Langsprintshow geht in die nächste Runde

(Foto: Kiefner Sportfoto)(Foto: Kiefner Sportfoto)

Auf den ersten Blick war es eher ein armseliges Aufgebot, das die LG Telis Finanz zu den Bayerischen Hallenmeisterschaften von Freitag, 31. Januar, bis Sonntag, 2. Februar, nach München schickte, zumindest zahlenmäßig gesehen. Auf den zweiten entpuppte sich das Miniteam wieder als hocheffizientes Leistungspaket. Die vier Sprinterinnen Corinna Schwab, Maike Schachtschneider, Mona Mayer und Katrin Fehm verzichteten von vornherein auf einen Einzelstart (bis auf Schachtschneider). Was sie aber in einem einsamen Alleingang in der Vier-mal-200-Meter-Staffel ablieferten, war allererste Sahne: deutsche Jahresbestleistung mit 1:36,44 Minuten, den Landestitel natürlich mit inbegriffen.

REGENSBURG/MÜNCHEN Maike Schachtschneider ließ dann tags darauf auch noch einen in der Einzelwertung über die 400 Meter mit 56,49 Sekunden folgen. Auch 3.000-Meter-Mann Konstantin Wedel glänzte im Alleingang zum Titel mit der Hallen-DM-Quali von 8:19,45 Minuten. Zwei Mal Nachwuchs-Gold gab es dann noch für die Oberpfalz durch den SWC-ler Nils Rößler mit ausgezeichneten 15,92 Meter mit der U18-Kugel und für den M15-Hochspringer Maximilian Achhammer (TSV Schwandorf), der 1,75 Meter überwand.

Mit der deutschen Jahresbestleistung bei den Frauen meldet sich über vier mal 200 Meter ein Verein im Kreis der Medaillenanwärter bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig (15. bis 16. Februar) an, der bislang eher im Laufbereich für Schlagzeilen sorgte: die LG Telis Finanz Regensburg. In der Besetzung Corinna Schwab, Maike Schachtschneider, Mona Mayer und Katrin Fehm lieferte das neu formierte Quartett mit starken 1:36,44 Minuten eine neue deutsche Jahresbestleistung ab. In Leipzig soll dann noch Amelie-Sophie Lederer die Regensburger Staffel verstärken. Sie wurde diesmal noch wegen ihres Starts in Erfurt am Sonntag geschont. Dort glänzte die Neu-Regensburgerin bereits im Vorlauf mit ihrer zweitbesten Leistung von 7,37 Sekunden überhaupt (persönliche Bestleistung 7:35 in 2017), verschlief dann aber mit einem suboptimalen Start als Zweite das Finale in 7,49 Sekunden. Als Dritte in einem internationalen Feld steigerte sich Corinna Schwab über die 400 Meter erneut auf 53,63 Sekunden, gleichbedeutend mit Platz zwei im diesjährigen Hallen-Ranking. Die Jugendliche Mona Mayer steuerte hier als Fünfte mit 54,41 Sekunden eine weitere deutsche Jahresbestleistung in ihrer Altersklassen bei. Die Hauptkonkurrentin für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am 15. und 16. Februar in Neubrandenburg Marie Scheppan (LC Cottbus) blieb als Siebte bei 55,22 Sekunden hängen. Last not least hakte Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) bereits am Freitag beim internationalen Hallenmeeting in Karlsruhe über 3.000 Meter die mit 8:05,05 Minuten die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften ab.

Sieben weitere Silberplaketten und fünf bronzene hamsterten die Regensburger Leichtathleten bei den Bayerischen Titelkämpfen in der Münchner Werner-von-Linde-Halle. Im Einzelnen waren dies Lina Schubert (SWC – Hochsprung/U20 – 1,67 Meter), Elias Hamouche (SC – Hochsprung/U20 – 1,93 Meter), die männliche U20-Vier-mal-200-Meter-Staffel (1:36,85 Minuten) des SWC mit Hitzler, Donhauser, Geldhäuser und Hamouche, deren Teamkollege Vincent Schaefer (3.000 Meter/U18/10:03,53 Minuten), Hürdensprinter Fabian Schäffler (LG Telis Finanz – 60 Meter Hürden/8,67Sekunden), Dreispringer Benedikt von Hardenberg (SWC/Männer/14,36 Meter), zugleich Weitsprung-Dritter mit 7,03 Meter, sowie Kathrin Ertl (SWC – W15/Stabhochsprung/2,90 Meter).

Weitere vier Bronzemedaillen lieferten Hochsprungsieger Achhammer mit 7,56 Sekunden (VL 7,46 Sekunden) über 60 Meter in der M15, Benedikt Müller (TV Amberg) mit der M15-Kugel und 12,21 Meter, die Frauen-4-mal-200-Meter-Staffel mit 1:49,90 Minuten in der Besetzung Brunner, Balling, Plank und Müller, und die Vier-mal-400-Meter-Mixed-Staffel des SWC mit Schwemmer, Logo Bodan, Brunner und Sächerl in 3:48,73 Minuten. Die große Anzahl der Regensburger Athletinnen und Athleten schaffte insgesamt dann noch weiter 15 Finalplätze (vierter bis achter Rang) bei den erstmals mit allen Altersklassen ausgetragenen Mega-Veranstaltung.


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