29.11.2019, 09:20 Uhr

Auszeichnung „Spielraum“– Preis 2019 unter dem Motto „Raum für Bewegung“ – Brixen-Park in Regensburg belegt ersten Platz

Michael Lehmann, Hans Dietrich Krätschell, Angelika Diewald (alle Gartenamt), Jan-Niklas Jansen (Mahl-Gebhard-Konzepte, Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung, München) und Bürgermeister Jürgen Huber. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)Michael Lehmann, Hans Dietrich Krätschell, Angelika Diewald (alle Gartenamt), Jan-Niklas Jansen (Mahl-Gebhard-Konzepte, Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung, München) und Bürgermeister Jürgen Huber. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)

Der Brixen-Park auf dem Areal der früheren Nibelungenkaserne hat bei der Verleihung des Deutschen „Spielraum“-Preises 2019 einen von drei ersten Plätzen belegt.

REGENSBURG Der Deutsche „Spielraum“-Preis, mit dem modellhafte und vorbildliche Spielräume geehrt werden, wird ausgelobt von der „Stadt und Raum Messe und Medien GmbH“, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) beim Deutschen Städtetag (DST) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Die Auslober verleihen den Preis seit 1996 im Zwei-Jahres-Rhythmus, nun zum 13. Mal.

2019 wurden fünf Sonderpreise, sieben Hauptpreise im zweiten Rang und drei Hauptpreise im ersten Rang verliehen. Alle Platzierten erhielten einen Warengutschein im Wert von 1.500 Euro. Insgesamt 46 Projekte aus ganz Deutschland hatten sich im Vorfeld beworben, 14 kamen in die Nominierungsrunde, darunter der Regensburger Brixen-Park als einziges bayerisches Projekt.

Regensburgs Brixen-Park, in dem Barrierefreiheit und Bürgerbeteiligung eine große Rolle spielt, überzeugte die Jury mit seinem umfangreichen Konzept: Zum einen beinhaltet er drei Zonen – den Wiesenpark, Spiel- und Sportpark sowie den Waldpark –, die innovative Bewegungsangebote bereitstellen. Zum anderen bestehen mit beispielsweise dem „Urban Gardening“, Boulder-Areal, Grillplatz und Freilaufbereich für Hunde vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für jedermann. 2020/21 wird dort außerdem der erste Inklusionsspielplatz in Regensburg realisiert, um die Menschen in der Umgebung weiter zu verbinden.

Die Jury bestand aus Dagmar Gast (Freie Landschaftsarchitektin, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten), Mathias Knigge (grauwert Büro für demografiefeste Produkte und Dienstleistungen Hamburg), Dr. Roland Kunze (Büro für Städtebau und Kommunalberatung Langenhagen), Ute Rodenwaldt-Blank (Büro für Garten- und Landschaftsplanung Celle), Christian Siegel (Referatsleiter Breitensport und Umwelt im DOSB), Götz Stehr (Präsident der GALK e. V./DST) und Gert Wittmoser (Grünflächenamtsleiter a. D. der Stadt Lüneburg.


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