Am 28. April
150 Jahre Deutscher Alpenverein – Film zeigt, was sich in Regensburg alles getan hat

13.04.2019 | Stand 03.08.2023, 15:39 Uhr
−Foto: n/a

Bau der ersten Hütte 1888 in den Dolomiten im Grödnertal, Enteignung der Hütte nach dem Ersten Weltkrieg, Neubau einer Hütte im Stubaital und Verstrickung in den Nationalsozialismus, Gründung des ersten Naturschutzgebiets in Bayern, explodierendes Wachstum der Mitgliederzahlen: Die Geschichte der Regensburger Alpenvereinssektion ist reich gespickt mit Marksteinen.

REGENSBURG Sie wurde 1870 gegründet, ein Jahr nach dem Deutschen Alpenverein. Anhand der Regensburger Sektion wird die Geschichte der inzwischen größten Bergsteigervereinigung der Welt erzählt und eine dokumentarische Reise in die Ideengeschichte des Bergsteigens vorgestellt. Orte und Persönlichkeiten der Sektion stehen beispielhaft für den gesamten DAV – von der 84 Jahre alten Gisela bis zum 27 Jahre alten Nachwuchskletterer Max. Entlang des Spannungsfeldes zwischen Alpinismus und Tourismus, zwischen der Sehnsucht nach Naturidyll und kommerziellem Spielplatz, zeigt die Dokumentation zudem, wie der Deutsche Alpenverein in seinen Anfängen mit dem Bau von Hütten und Wegen die Grundlagen des Bergsports legte und sich später auch zum Umwelt- und Sportverband, Kletterhallenbetreiber und Anbieter hochwertiger Bergfahrten entwickelte. Weitere Protagonisten, die diese Entwicklung einordnen und beurteilen, sind Persönlichkeiten aus der Alpinwelt wie Alexander Huber und Michael Pause. Eine Doku von Peter Künzel des BR Fernsehens.

Der Film wird am Sonntag, 28. April, um 19.30 Uhr, im Regina-Filmtheater gezeigt, der Eintritt ist frei. Nach dem Film findet ein Podiumsgespräch mit Vertretern des Alpenvereins Regensburg und des BR Fernsehens statt. Freikarten können im Regina-Filmtheater abgeholt werden.

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