11.06.2018, 10:37 Uhr

Mit dem Rennrad nach Budapest Radsport Victoria zu Besuch in der Partnerstadt

(Foto: Radsportverein Victoria)(Foto: Radsportverein Victoria)

In sechs Tagen radelten Mitglieder des Regensburger Radsportverein Victoria in die Partnerstadt Budavár, das Herzstück der ungarischen Hauptstadt Budapest. Die Partnerschaft besteht seit 2005.

REGENSBURG Die 750 Kilometer lange Fernfahrt führte am ersten Tag von Donaustauf nach Passau, wo im Kloster Niedernburg das Grab der ersten ungarischen Königin Gisela besucht wurde. Am zweiten Tag blieben die Donaustaufer und Bacher Rennradler, die die Gruppe bis zur Schlögener Schlinge begleiteten, im Donautal, von da an ging es dann hügelig weiter ins Ennstal nach Losenstein zur Übernachtung. Der dritte Tag war mit Überquerung des 1.125 Meter hohen Zeller Rain und des über 1.000 Meter hohen Lahnsattel die Königsetappe der Tour. Am vierten Tag war mit dem 1.070 Meter hohen Preiner Gscheid der letzte höhere Pass zu meistern, die Anstiege aber noch nicht vorbei, denn der Weg nach Deutschkreutz, direkt an der ungarischen Grenze, führte durch die „Bucklige Welt“.

Mit 90 Kilometern war die fünfte Etappe nach Györ die kürzeste. Dabei hatten die Radler Gelegenheit das Esterhazy Schloss, das kurz hinter der ungarischen Grenze in Fertöd liegt, zu besichtigen. Am letzten Tag waren auf dem Weg nach Budapest nochmals über 1.300 Höhenmeter bei immer dichteren Verkehr zu bewältigen. Trotz teilweise schlechter Straßen gab es keine einzige Panne und so konnten 750 Kilometer und 6.000 Höhenmeter fast mühelos bewältigt werden.

Freundliche Stimmung in der Partnerstadt

Am Tag nach der Ankunft wurden die Regensburger Radler im Rathaus von Budavár von Bürgermeister Antal Varga begrüßt und die Partnerschaft mit Regensburg gewürdigt. Die Donau als verbindendes Band aber auch die bayerische Prinzessin Gisela, die im Jahr 995 König Stephan I. von Ungarn heiratete und deren Eltern in Regensburg begraben liegen, wurden erwähnt. Der erste Vorsitzende von Radsport Victoria Wilhelm Plettl überreichte ihm ein Präsent der Stadt Regensburg.

Nach ausgiebiger Stadtbesichtigung und zwei Übernachtungen musste Abschied genommen werden von der imposanten Stadt Budapest. Die Heimreise erfolgte mit der Bahn, beziehungsweise mit dem Begleitfahrzeug der Firma Seltenhofer. Die Räder wurden im Anhänger sicher transportiert.


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