29.05.2019, 09:59 Uhr

Football Wildcats sinnen auf Revanche gegen die Scorpions

(Foto: Pressefoto Walter Geiring)(Foto: Pressefoto Walter Geiring)

Es wird keine leichte Aufgabe werden für die Kirchdorf Wildcats am Samstag, 1. Juni, um 16 Uhr in der In(n) Energie Arena gegen die Skorpione aus Stuttgart. Das Team von Headcoach Christoph Riener zeigte im Hinspiel gegen die Baden-Württemberger eine desolate Leistung und verlor mit 34:7. Diese Scharte wollen die Niederbayern gegen die Landeshauptstädter auswetzen und brauchen dafür aber einen guten Tag.

KIRCHDORF AM INN Die Leistungskurve der Offense steigt zwar an, aber ob es gegen die drittbeste Offense aller 16 GFL Teams reichen wird, muss sich in der Derfense der Kirchdorfer entscheiden. Die Scorpions haben erst ein Spiel verloren und das gegen den Meister Schwäbisch Hall. Ansonsten bieten sie heuer ein starkes Team und die TSV Footballer sind klarer Aussenseiter. „Wir können auf der Leistung in Marburg aufbauen“, versichert Coach Riener und wünscht sich nur, dass „die vielen kleinen Fehler und Unerfahrenheiten abgestellt werden“.

Stuttgart reist als klarer Favorit nach Kirchdorf und will natürlich seinen dritten Platz hinter Hall und Frankfurt verteidigen. Das Potential ist da. Gelingt es allerdings, dass die Wildcats zu ihrer gefürchteten Heimstärke auflaufen, mit ihren Fans im Rücken, dann ist vielleicht eine Überraschung möglich. Ian Kolste bediente seine Receiver am letzten Wochenende fast perfekt und sorgte mit Passing Touchdowns für eine gute Quote. Klaus Fischer, Lukas Anzeneder und Robert Ruiz waren die beliebtesten Anspielstationen. Auch die O-Line erledigte ihren Job gut und muss gegen Stuttgart allerdings eine Schippe drauf legen.

In der Defense der Wildcats wird viel vom Backfield abhängen. Sinan Günaltay, Peter Tarantino, Anwar Doblinger und vor allem Jack Richards werden gute Nerven brauchen, um gegen die Receivercrew der Scorpions um Tyler Cooperwood zu bestehen. Vielleicht gelingt auch Lorenz Klauser die dritte Interception der Saison. In der Mitte müssen Shannon Smith und seine Kollegen Christoph Asenkerschbaumer und dahinter Sebastian Mayer dicht machen, um vor allem den starken Running Back Giacomo de Pauli zu stoppen. Schwer zu stoppen wird auch Quarterback Michael Eubank sein. Gelingt dies jedoch besser als im Hinspiel, so ist eine Chance da.

„Wir werden uns gut vorbereiten und unsere Chancen suchen“, zeigt sich Riener zuversichtlich und vertraut auf seine Trainercrew. Für die Wildcats wäre ein Sieg ein großer Erfolg in der noch jungen Saison. Die Erwartung bei den Fans ist hoch. Die Saison ist allerdings noch lang und die Verantwortlichen denken nur von Spiel zu Spiel. „Das ist unsere Devise und von der rücken wir auch nicht ab“, erklärt Riener, dem keine Prognose für den Saisonausgang zu entlocken ist.


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